Jürgen Stich auf dem Wergensee bei Neuhaus, 2008. Foto H&S

Über Jürgen Stich

 

Ich wurde am 1. April 1964 in Donaueschingen geboren. Während meiner Jahre am Gymnasium verdiente ich mir Taschengeld als Caddie auf dem Golfplatz Öschberghof, wo ich dem Aldi-Süd-Chef Karl Albrecht beim Golfspiel auch die Schlägertasche trug. Da es in Donaueschingen Tradition war, besondere Leistungen zu honorieren, erhielt ich von Joachim Fürst zu Fürstenberg zum Abitur eine goldene Uhr.

 

Nach der Bundeswehr studierte ich zunächst in Freiburg (Breisgau) und dann an der Freien Universität Berlin Neue Geschichte, Mittlere Geschichte und Deutsche Literatur der Neuzeit. Der Fachbereich Geschichtswissenschaften der FU Berlin verlieh mir am 30. März 1998 den Grad eines Magister Artium. Meine Magisterarbeit mit dem Thema „Die Herrschaft Wiepersdorf im 20. Jahrhundert“ wurde von den Professoren Gerd Heinrich, Klaus Zernack und Peter Sprengel mit „Sehr gut“ bewertet. Der Text wurde 2006 unter dem Titel „Die Herrschaft Wiepersdorf nach 1945 und die Deutsche Dichterstiftung“ im „Jahrbuch für Brandenburgische Landesgeschichte“ veröffentlicht.

 

 

Während meines Studiums arbeitete ich unter anderem bei der Deutschen Welle TV in Berlin. Als die „Stiftung Kulturfonds" 1991 begann, die „Arbeits- und Erholungsstätte für Schriftsteller und Künstler der DDR“ in das „Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf“ umzuwandeln, wurde ich von Gründungsdirektor Peter Hahn als wissenschaftlicher Mitarbeiter verpflichtet. Für die anstehende Sanierung und umfangreiche Rekonstruktion der Gesamtanlage übernahm ich die erforderlichen Recherchen. Tausende von Besuchern führte ich in dieser Zeit durch Herrenhaus, Park, Kirche und Orangerie.

 

In Zusammenarbeit mit Clara von Arnim und dem „Freundeskreis Schloß Wiepersdorf“ entwickelte ich die „Erinnerungsstätte Bettina und Ludwig Achim von Arnim". Die Räume geben neben einem Abriss zur Geschichte des Herrenhauses und einer Würdigung des gestalterischen Wirkens von Achim von Arnim vor allem Einblick in den Arnimschen Freundes- und Gesprächskreis mit Friedrich Carl von Savigny, Clemens Brentano und den Brüdern Grimm. Ein Zimmer mit zeitgenössischen Möbeln, Gemälden und Originaldokumenten würdigt das Wiepersdorfer Dichterpaar.

 

1998 wurde ich Redakteur bei der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ in Potsdam. Seither kümmerte ich mich um die Berichterstattung aus dem „Speckgürtel“ von Berlin. 2006 wurde ich in den „Rotary Club Kleinmachnow“ aufgenommen und im rotarischen Jahr 2012/2013 zum Präsidenten gewählt.

 

Zum 100-jährigen Bestehen des Teltowkanals erschien 1996 im Oase Verlag das Buch „Teltowkanal. Stationen ▪ Wege ▪ Geschichten“ - herausgegeben von Peter Hahn und Jürgen Stich. Eine neue und erweiterte Auflage erschien 2014. 20 Jahre nach dem Fall der Mauer habe ich im Jahr 2009 gemeinsam mit dem Kleinmachnower Fotografen Bernd Blumrich das Jahrbuch „Mittelmärkischer Bilderbogen“ herausgegeben. Darin sind Geschichten über Menschen gesammelt, die eine ganz besondere „Wendegeschichte“ hatten. Im Jahr 2015 veröffentlichte ich zusammen mit Peter Hahn im Oase Verlag „Friedenau – Geschichte & Geschichten“. In diesem Zusammenhang entschlossen wir uns 2016 zur Gestaltung der Website www.friedenau-aktuell.de, auf der wir neben tagespolitischen Themen vor allem auch auf notwendige historische Recherchen setzen.

 

Als das Ferien-Resort „Schloss Fleesensee“ 2005 zum fünfjährigen Jubiläum einlud, offerierte der „PGA Golf & Country Club Fleesensee“ einen Schnupperkurs. Seither spiele ich in meiner Freizeit (wieder) Golf. Von der Anfängereinstufung 54 konnte ich mich seither auf - 24 „hocharbeiten“.

 

Nach 20 Jahren „Zeitung“ suchte ich eine berufliche Veränderung. Seit 1. März 2018 bin ich bei der Stadt Teltow für die Bereiche Pressesprecher, Öffentlichkeitsarbeit, Stadtmarketing und Tourismus zuständig.

 

Weiteres in Vorbereitung.

 

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