Nach Europa

 

Seeland - Alles ist anders im Staate Dänemark

Bornholm - Ich bin nahe bei den Dingen

Tallin - Reval darf nie fertig werden

Avignon - Aufbruch, Veränderung, Provokation, 16.8.1986

Villeneuve-Loubet - König der Köche und Koch der Könige

Paris - Nur für Liebhaber: Wein vom Montmartre

Paris - Hotel Ritz: Wir einigten uns auf ein mattes Aprikosengelb

Carrara - Alles Überflüssige einfach weghauen

Costa Smeralda - Eine Kulisse für den Luxus

Fiesole - Nicht alles von mir wird sterben

Rom - Nur sehen, nur besuchen, nur durchlaufen

Venedig - Das schöne Stiefkind der berühmten Stadt

Sizilien - Der Ätna kommt nicht zur Ruhe

Zagreb - Tilla Durieux: Zwischen Flügel und Fallschirm die Hoffnung

Riga - Sachlichkeit in Schönheit verwandeln

Madeira - Der Tourismus setzt den Hobel an

Madeira - Süß und scharf, fruchtig und duftig

Madeira - Tourismus für alle

Amsterdam - Soviel Lärm um einen Eierkuchen

IStalheim - m Zauberland des Kaisers

Bergen - Offshore Bohrinsel Statfjord B

Breslau ist eine tolle Stadt

Danzig - Guter Grund zum Feiern

Monsanto - Das Meer ist weit, und die Welt ist fern

Historische Einkehr zwischen Minho und Tejo

In Coimbra wird nicht nur studiert

Sintra -  Lord Byron war schon vorher da

Baden - Nach jeder Seite vollkommene Lust, 3.5.1990

Disentis - Mit einem Mord fing die Geschichte an, 15.3.1990

Fiesch - Auf sieben Pistenprinzen drei Prinzessinnen, 28.11.1991

Gletsch - Ein Halt in der Bahnhofsstation

Goms - Die frühe Nacht und die Stille sind ihr Element, 7.3.1991

Leukerbad - Die Butter auf dem täglichen Brot, 31.1.1991

Leukerbad - Innen warmes Wasser, außen weiße Berge

Muzot - Der Turm des Dichters und das Alm-Manhattan, 18.4.1991

Salgesch - Auch die Winzerhochzeit dient der Weinwerbung

Sion - Die Methode Farinet als letzte Möglichkeit, 13.6.1990

Tarasp - Schloss Tarasp wird darüber wachen, 23.11.1989

Visp - Wider Pistenglamour und Heimatstilware

Zermatt -  Im Dienste der gehobenen Kundschaft

Budapest ist auch ein Badeort

 

 

 

In Vorbereitung

 

 

Idylle auf Madeira. Foto H&S, 1992

Tourismus für alle oder Lust an der Beschränkung

Madeira war immer schon etwas Besonderes

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. Mai 1992

 

Draußen vor dem gewaltigen schmiedeeisernen Tor steht ein zierlicher Junge. Weit streckt er seinen Arm von sich. In der Hand hält er große Blütenstengel: Calla, Aloe, Tamariske, Granadilla, Ginster, Lorbeer, exotische Pflanzen, die hier an Straßenrändern und Abhängen ein unbeachtetes Dasein erleben. Der Kleine wartet vor dem Grandhotel auf Kunden, denen er eine Blüte in die Hand drückt, für die er ein paar Escudos fordert. Während er unter dem totalen Einsatz seiner schauspielerischen Mittel bei einer feinen englischen Dame sein Heil versucht, schleicht sich der grauuniformierte Hotelportier heran. Der Knabe sieht ihn, wetzt davon, der Bedienstete, aussichtslos, ihm nach. Zurück bleibt eine einsame Lady, die hilflos mit ihrem bunten Stengel und einem gezückten Escudoschein vor dem Tor des Luxushotels steht ...

 

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Im Keller von Henriques & Henriques in Camara de Lobos. Foto H&S 2003

Süß und scharf, fruchtig und duftig

Auf der Atlantikinsel vereinen sich Gegensätze – nicht anders ist es mit ihrem Wein

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.1.2003

 

Spätestens seit Shakespeares „Falstaff“ weiß man in England, daß mancher für den Madeirawein seine Seele verkauft und andere sogar in einem Faß von Malvasia ertränkt werden wollten. "We love Madeira." Im Hafen von Funchal gingen sie von Bord und im "Reid's Palace" ließen sie sich verwöhnen: den Verdelho zum Aperitif mit Sonnenuntergang auf der Tea Terrace, den Bual zum Dessert im Dining Room und zum krönenden Abschluß des Abends einen Malmsey an der Hotelbar mit Blick auf die Lichter in der Bucht ...

 

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Madeira, Blick auf den Hafen von Funchal. Foto H&S 1996

Der Tourismus setzt den Hobel an ...

... und macht alle Inseln gleich

Madeira im Rausch der steigenden Zahlen

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. März 1996

 

Wäre damals nicht ein Sturm gekommen, läge die Insel immer noch unentdeckt mitten im Atlantik. Da aber in den alten Geschichten über die fliehenden Liebenden immer etwas zur rechten Zeit aufkommt, strandeten der englische Ritter Robert Machyn und seine schöne Geliebte Anne Dorset in einer einsamen Bucht. Was die Stände in England nicht zuließen, wollte auch Gott nicht vollenden. Sie starb an Entkräftung, er aus Kummer darüber. Seither erhebt der tragische Platz unter dem iberisierten Namen Machico für sich den Anspruch, Ort der Entdeckung Madeiras zu sein. Das war der legendäre Anfang ...

 

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