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Freitag, 31. März 2017 Deutschlandfunk, 20:10 Uhr

Der Überlebenskampf des Jack-London-Entdeckers Erwin Magnus

Zum 70. Todestag von Erwin Magnus

„Sorgen Sie doch bitte dafür, dass ich etwas bekomme!“
Feature von Christian Blees

Regie: Maria Schüller
Produktion: DLF 2017

Freitag, 31.03.2017 Deutschlandfunk, 20:10 Uhr

 

Erwin Magnus (1881-1947) übersetzte in den 1920er Jahren fast das gesamte Oeuvre des in Deutschland bis dahin nahezu unbekannten Autors Jack London aus dem Amerikanischen ins Deutsche. Die Übersetzungen wurden schnell zu Bestsellern. Nachdem Hitler an die Macht gekommen war, musste der Jude Magnus nach Skandinavien emigrieren. Magnus starb am 31. März 1947 in Kopenhagen.

Der Publizist Christian Blees ist für seine gewissenhaften Recherchen bekannt. Bereits zum 100. Todestag von Jack London hat er sich am 18.11.2016 im Deutschlandfunk unter dem Titel „Ich lief von einem Verlag zum andern“ mit dem Schriftsteller und seinen deutschen Übersetzungen beschäftigt.

 

Aus aktuellem Anlass finden Sie eine ausführliche Würdigung von Erwin Magnus, der ab 1926 in der Isoldestraße 1 wohnte, dort ein "großes Haus" führte und u.a. die Schauspieler Asta Nielsen und Gustaf Gründgens empfing, unter dem Menüpunkt "Ehrenwerte Friedenauer".

 

Samstag, 18. März 2017, 14:00 Uhr DenkMalTour

Rosa Luxemburg, Friedenau 1909

Die DenkMalTour begibt sich auf die Spuren der Arbeiter*innen und Widerstandsbewegung in Friedenau. Frauen in der Arbeiter*innenbewegung und proletarische Frauen haben im Kampf für sozialen Fortschritt, Emanzipation und gegen den Faschismus eine wichtige Rolle gespielt. Auf der Tour werden Frauen aus der kommunistischen und sozialdemokratischen Bewegung vorgestellt, die in Friedenau gelebt und darüber hinaus mit ihrer Wirkung und ihren Ideen Gesellschaft bewegt und verändert haben. Die Tour wird darüber hinaus auf die Denkmalkultur in Friedenau, das Leben und die Rezeption von proletarischen Frauen in Literatur, Kunst und Geschichte eingehen.

 

Samstag, 18. März 2017, 14:00 Uhr

DenkMalTour: Frauen der Arbeiter*innenbewegung in Friedenau

Referentin: Stadtforscherin Christine Scherzinger in Kooperation mit Helle Panke und Naturfreunde Berlin. Kosten: 2,50 Euro

Treffpunkt: S-Bahnhof Friedenau, Dürerplatz, 12159 Berlin

 

 

 

Birkenwäldchen

Maybachplatz mit Kriegerdenkmal, Bedürfnisanstalt und Sintflutbrunnen. Plan um 1931

Schon auf dem ersten Friedenauer Bebauungsplänen hatten die Planer Johann Anton Wilhelm von Carstenn und Johannes Otzen um 1870 fünf Plätze vorgesehen. Namentlich benannt war damals nur der Friedrich-Wilhelm-Platz. Wenige Jahre später tauchen dann die Namen Hamburger Platz, Berliner Platz, Wilmersdorfer Platz und Schmargendorfer Platz auf.

Geblieben sind sie alle, nur mit neuen Namen, wobei klar zu stellen ist, dass der Hamburger Platz im Prinzip zum Friedhof an der Stubenrauchstraße umfunktioniert wurde. Der Schmargendorfer Platz heißt seit 1905 Schillerplatz, der Wilmersdorfer Platz seit 1970 Renée Sintenis-Platz. Mit solch direkt erfolgten Umbenennungen kann der Berliner Platz nicht aufwarten. Ab 1884 war es der Maybachplatz, benannt nach dem preußischen Handelsminister und Minister für öffentliche Arbeiten Albert von Maybach, ab 1961 ist es der Perelsplatz, benannt nach Friedrich Justus Perels, der von 1920 bis 1929 Schüler des damaligen Gymnasiums (heute Friedrich-Bergius-Schule) war. Perels setzte sich als Jurist der oppositionellen evangelischen „Bekennenden Kirche“ gegen die Gleichschaltung der christlichen Lehre durch die Nationalsozialisten ein. Am 2. Februar 1945 wurde er vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und in der Nacht vom 22. auf den 23. April 1945 erschossen.

Für die Gymnasiasten Friedrich Justus Perels aus der Stubenrauchstraße Nr. 3 und den ein Jahr jüngeren Friedrich Luft aus der Kaiserallee (Bundesallee) Nr. 74 war der 1907 von Gartenbaudirektor Fritz Zahn (1872-1942) gestaltete Platz nach der Schule der Treffpunkt überhaupt. Wie alle anderen Friedenauer nannten sie die Anlage „Birkenwäldchen“, weil damals noch die ursprüngliche Bepflanzung mit Birken dominierte. Das Typische ist längst verloren gegangen.

Derzeit tut sich dort einiges. Saniert wird endlich die nach Plänen des Friedenauer Gemeindebaurats Hans Altmann (1871-1965) errichtete ehemalige Bedürfnisanstalt mit Zugängen für Damen und Herren. Aus dem unter Denkmalschutz stehenden eingeschossigen Fachwerkpavillon wurde in der Neuzeit das beliebte Café „Parkoase“. Nach Unstimmigkeiten zwischen Pächter und Bezirksamt, die wohl auch auf die beanstandeten baulichen Mängel zurückzuführen sind, kam das Ende.

Jetzt wird aufwändig saniert, aber nicht informiert. Neue Leitungen für Wasser, Abwasser, Strom und totale Rodung der Grünenflächen von der Bedürfnisanstalt bis (fast) hin zum ehemaligen Schuldirektorwohnhaus (heute Kita). Aus dem Bezirksamt hört man hinter vorgehaltener Hand, dass nach der Sanierung in einem Interessenbekundungsverfahren ergründet werden soll, ob sich ein privater Anbieter finden läßt, der dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg die Leistungen für Unterhalt und Betrieb erspart. Das wird nicht einfach werden, da zugleich Gastronomie und Toilettenanlagen gefordert werden. Da für das unter Denkmalschutz stehende Häuschen nach Gesetz „normalerweise“ keine Anbauten möglich sind, würde es die Bürger doch interessieren, was das Bezirksamt nun auf dem großzügig gerodeten Areal plant.

 

Marlene Dietrich zum 115. Geburtstag

Die Besetzung für das Revuestück „Es liegt in der Luft“ stand. Der Komponist Mischa Spoliansky und der Librettist Marcellus Schiffer hatten die Schauspielerverträge für ihr „Spiel im Warenhaus“ unter Dach und Fach: Für die Zwillinge Peter und Petersilie, die während des Einkaufs von den Eltern einfach vergessen werden, für das Gaunerpärchen, dem es immer wieder gelingt, dem Kaufhausdetektiv mit der geklauten Beute zu entwischen. Gesetzt waren auch die Stars, Oskar Karlweis (1894-1956) und Margo Lion (1899-1989), Schiffers eifersüchtige Frau, der extravaganten und gefeierten Diseuse.

 

Nun brauchten sie, so erzählte es Spoliansky an einem Abend des Jahres 1977 in der „Times Bar“ seines geliebten „Savoy“ in der Fasanenstraße, noch eine Schauspielerin, die singen konnte – letztendlich das Pendant zu Margo Lion. Die Wahl fiel auf ein Fräulein Dietrich. Sie war in Berlin schon oft „entdeckt“ worden, galt aber als linkisch und unbegabt. Spoliansky (1898-1985) und Schiffer (1892-1932) setzten sich über das Urteil, „diese Schauspielerin sei keine Schauspielerin“, hinweg. Mit dem „Segen“ von Margo Lion wurde Marlene Dietrich die „beste Freundin“, die beide zusammen in einigen der vierundzwanzig Revueszenen herausfinden, dass sie denselben Mann lieben. Statt sich die Augen auszukratzen, setzen sie ihren Bummel durchs Warenhaus fort und kaufen sich einen neuen Fummel.

 

 

 

 

Ein Jahr nach der Uraufführung von „Es liegt in der Luft“ am 15. Mai 1928 in der Komödie am Kurfürstendamm wurde der Regisseur Josef von Sternberg von Alfred Hugenbergs Ufa nach Berlin geholt. In den Neubabelsberger Ateliers drehte er zwischen November 1929 und Januar 1930 den Film „Der blaue Engel“ nach dem Roman „Professor Unrat“ von Heinrich Mann. Mit der Premiere am 1. April 1930 im Gloria-Palast und den Chansons von Friedrich Hollaender, „Nimm dich in acht vor blonden Frau’n“, „Kinder, heut abend, da such ich mir was aus“, „Ich bin die fesche Lola“ und „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“, begann die internationale Karriere von Marlene Dietrich.

 

Wie gerne hätten wir zum Thema „Die Zwanziger Jahre“ der Berliner Festwochen 1977 an diese Zeit erinnert. Alle „Überredungsversuche“, Agent in New York, Tochter Maria Riva, Appartement in der Avenue Montaigne und selbst die Unterredungen mit der immer noch „besten Freundin“ Margo Lion blieben erfolglos. Es half auch nicht, ihre ersten Konzerte nach dem Zweiten Weltkrieg Anfang Mai 1960 im Titania-Palast zu bemühen, wo Marlene Dietrich allerdings neben dem Jubel auch Proteste erlebte – wegen ihrer Parteinahme für die Alliierten im Krieg und wohl auch wegen ihrer Mitwirkung in den Filmen „Zeugin der Anklage“ (1957) und „Das Urteil von Nürnberg“ (1961).

 

Marlene Dietrich wurde am 27. Dezember 1901 geboren. Ihre Eltern waren der Polizeileutnant Louis Erich Otto Dietrich (1867-1908) und seine Frau Josephine (1876-1945). Die Familie lebte mit den Töchtern Marlene und der älteren Elisabeth (1900-1973) in der Schöneberger Sedanstraße 65 (ab 1947 Leberstraße). Nach dem Tod ihres Mannes heiratete Josefine Dietrich geborene Felsing den Leutnant Eduard von Losch (1875-1916).

 

Marlene Dietrich starb am 6. Mai 1992 in Paris und es war ihr Wunsch, in Berlin begraben zu werden. Nach der Trauerfeier in der französischen Hauptstadt erfolgte die Beisetzung am 16. Mai 1992 auf dem Friedhof an der Stubenrauchstraße – in unmittelbarer Nähe des Grabes ihrer Mutter Josefine von Losch in der Abt. 176-486. Erst am 1. Dezember 1992 konnte sich der Senat von Berlin zu einer Ehrengrabstätte entschließen, erst zum 100. Geburtstag am 27. Dezember 2001 entschuldigte sich der Senatskanzleichef André Schmitz für die Anfeindungen, die dem Weltstar entgegen geschlagen seien, und erst am 16. Mai 2002 wurde Marlene Dietrich postum zur Ehrenbürgerin von Berlin ernannt. Die Berliner waren allerdings schon zu ihrem 20. Todestag darüber empört, wie nachlässig das Grab in der Abt. 34-363 versorgt wird. Berlin hat sich in der Sache „Marlene“ nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Scheibchenweise und meist nur auf öffentlichen Druck wurde an die bekennende „Berlinerin“ gedacht.

 

Am 23. November 1992 gab es eine vom Bildhauer Heinz Spilker gefertigte Bronzetafel in der Leberstraße 65 mit einer Gedenkrede von Max Colpet (1905-1998), der ihr den deutschen Text von „Sag mir, wo die Blumen sind“ geschrieben hatte. Inschrift: „Geburtshaus der Marlene Dietrich. Marokko, Shanghai Express, Angel, Die Blonde Venus, Destry Rides Again, A Foreign Affair, Der Blaue Engel“ – ihre wichtigsten Filme.

 

Am 8. November 1997 benannte der Bezirk Tiergarten das Areal zwischen Potsdamer-Platz-Arkaden, Hotel Grand Hyatt, Musicaltheater und Casino mit „Marlene-Dietrich-Platz“. Die Widmung lautet: „Berliner Weltstar des Films und des Chansons. Einsatz für Freiheit und Demokratie, für Berlin und Deutschland“.

 

Am 17. Juli 2008 wurde in der Leberstraße 65 die sogenannte „Berliner Gedenktafel“ enthüllt – gesponsert durch die GASAG und mit einer Rede von Kulturstaatssekretär André Schmitz bedacht: Es ist „eine Verpflichtung, das Vermächtnis der überzeugten Antifaschistin, engagierten Pazifistin und emanzipierten, selbstbewussten Künstlerin zu ehren und zu bewahren“. Dabei auch Egon Bahr, der „1960 das ‚unverdiente Glück‘ hatte, Marlene Dietrich bei ihrem ersten Besuch nach dem Krieg im Rathaus Schöneberg empfangen zu dürfen, weil der Regierende Bürgermeister Willy Brandt noch zu tun hatte“.

 

Am 12. Februar 2010 erfolgte im Rahmen der Berlinale die Präsentation des ersten Sterns zu Ehren von Marlene Dietrich auf dem Boulevard der Stars, jenem vom „Walk of Fame“ in Los Angeles abgekupferten roten Weg, auf dem inzwischen mit einem Stern auch Künstler mit höchst fragwürdigen „Gipfelleistungen in Film und Fernsehen“ bedacht werden.

 

Und last but not least die mehr als fünfjährige Debatte der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg um die Benennung einer Marlene-Dietrich-Straße in Schöneberg. Im April 2006 konnten sich die Bezirksverordneten darauf verständigen, den neuen Straßenabschnitt zwischen Sachsendamm und S-Bahn-Brücke am Bahnhof Südkreuz „Marlene-Dietrich-Straße“ zu nennen.

 

Einige Zeit später teilte das Bezirksamt jedoch mit, dass die Namensgebung „nicht weiter verfolgt werden könne“. Dagegen sprächen zwei Gründe, erstens, weil bereits ein Marlene-Dietrich-Platz existiert, und gemäß dem Straßenverkehrsgesetz ein bereits vorhandener Straßenname nicht erneut verwandt werden dürfte, und zweitens, weil ein Rechtsanwalt im Namen der Tochter von Marlene Dietrich mitgeteilt habe, dass die Familie „mit der Lage und dem Umfeld der nach ihrer Mutter zu benennenden Straße“ nicht einverstanden sei. Wo die Familie recht hat, hat sie recht. Seit Mitte 2007 trägt dieser Straßenabschnitt den Namen der Frauenrechtlerin Hedwig Dohm (1831-1919).

 

Am 7. September 1977 konnten und wollten Margo Lion und Mischa Spoliansky im Renaissance-Theater mit dem Terzett „Wenn die beste Freundin“ nicht aufwarten. So servierten die beiden aus dem Revuestück „Es liegt in der Luft“ nur die Chansons „L'heure bleu“, „Der Pudel“ und „Die Braut“.

 

Am Sonntag darauf überschlug sich die „Stimme der Kritik“ von Friedrich Luft im RIAS: „Wir hatten den besten Geist, die flotte Gangart, die kesse Ironie, hatten die traurige Lustigkeit und die hohe Intelligenz jener Jahre plötzlich wieder vernommen. Authentisch. Es lag alles plötzlich wieder in der Luft. Brova, Mischa! Bravo, Margo!“

 

Am 27. Dezember 2016 steht der 115. Geburtstag von Marlene Dietrich an.

 

Zu meinen Jahren von 1974 bis 1979 bei den Berliner Festwochen gehört zweifellos die Fotografin Erika Rabau. Es gab keinen offiziellen Termin und mit der Zeit auch keine private Party ohne sie. Sie hat mich oft genug an den Rand der Verzweiflung gebracht, aber sie gehörte dazu, sie war eine von „uns“, die wir uns um Künstler und Aufführungen kümmern mussten. Kaum hatte sie ihre Aufnahmen gemacht, „beschenkte“ sie mich mit den frischen Abzügen. „Mach damit, was du willst“. Am 10. April 2016 ist Erika Rabau in Berlin gestorben. Erika, ich danke Dir, auch für die Fotos von Margo Lion und Mischa Spoliansky.

 

 

Parkraumbewirtschaftung in Friedenau

Parkzone 27/28. Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Die CDU-Fraktion von Tempelhof-Schöneberg hat zur „Parkraumbewirtschaftung in Friedenau“ einen Antrag an die Bezirksverordnetenversammlung gestellt. Nach mehr als 15 Jahren möchte sie „die unvollendete Parkraumbewirtschaftung in Friedenau zum Abschluss bringen“.

 

Da sich der Antrag speziell auf „die Wohnanlage Ceciliengärten bis zum Innsbrucker Platz“ bezieht, geht die CDU wohl schon jetzt davon aus, dass sich mit der Bebauung des Güterbahnhofs Wilmersdorf mit fast 1.000 Wohneinheiten sowie zusätzlichem Einzelhandel die Parkraumsituation im nördlichen Friedenau mit Sicherheit verschärfen wird. Das hätte die CDU bereits den Einwendungen gegen diesen Bebauungsplan entnehmen können – vor ihrer Zustimmung zu diesem Wohnbauprojekt.

 

Von einer Oppositionspartei, und um eine solche handelt es sich bei der CDU neuerdings in Tempelhof-Schöneberg, hätten wir dazu allerdings ein bisschen MEHR gewünscht.

 

 

Blicken wir zurück: Als die Parkraumbewirtschaftung vor mehr als 15 Jahren für die Gegend von der Kaisereiche bis zur Bennigsenstraße durchgedrückt wurde, geschah das unter dem Gesichtspunkt „Einzugsgebiet der Einkaufsmeile Schloßstraße“. Das war mehr als lächerlich. Es ging schon damals nicht um das Wohl der Anwohner, sondern einzig und allein um zusätzliche Einnahmen für den Bezirk.

 

Inzwischen müsste die Parkraumbewirtschaftung eigentlich andere Funktionen erfüllen. Bislang wird den Anwohnern Parkraum vorzugsweise zwischen 8 und 20 Uhr zugestanden. Das reicht schon lange nicht mehr aus. Die Arbeitswelt hat sich verändert, Arbeitszeiten sind flexibel geworden. In der Realität führt dies dazu, dass tagsüber ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen. Gerade zu den Zeiten aber, in denen die Anwohner Parkplätze benötigen, ist alles voll, weil die kostenpflichtige Bewirtschaftung um 20 Uhr endet, und sie nicht mehr "in den Genuss" ihrer Plakette kommen.

 

Der CDU-Antrag greift also viel zu kurz: Es kann nicht nur um die Generierung von Einnahmen für den Bezirk gehen. Mit dem Antrag wird auch nicht erreicht, dass die Anwohner genügend Parkplätze vorfinden. Um das zu erreichen, ist eine grundsätzliche Änderung der Parkraumbewirtschaftungszeiten notwendig. Es bedarf keiner Anwohnerbefragung, um festzustellen, dass die Zeit der kostenpflichtigen Parkraumbewirtschaftung auf mindestens 22 Uhr ausgeweitet werden muss.

 

Doch auch mit dieser Maßnahme wird der katastrophale Mangel an Parkplätzen im eng bebauten Friedenau nicht behoben werden können. Im Gegenteil: Die geplante Verdichtung am Güterbahnhof Wilmersdorf wird die Situation noch verschärfen, weil jetzt schon feststeht, dass die geplanten Tiefgaragenplätze unter den knapp 1000 Wohneinheiten nicht ausreichend genutzt werden. Die neuen Bewohner werden sich „oberirdisch“ Parkplätze suchen.

 

PS: Ist das noch zeitgemäß?

Die Verwaltungsgebühr für die Ausstellung eines Bewohnerparkausweises bei bis zu zweijähriger Geltungsdauer beträgt derzeit 20,40 Euro. Wahrlich kein „Schnäppchen“ für die Anwohner!

 

Für die Ausstellung eines Bewohnerparkausweises müssen folgende Unterlagen beigebracht werden: 1. Antrag Bewohnerparkausweis, 2. Nachweis der Zulassung des Kfz, 3.Nachweis der Meldeadresse durch Ablichtung beider Seiten des Personalausweises. Geht’s nicht einfacher?

 

Wer am 9. Dezember 2016 einen Termin beim Bürgeramt Schöneberg für einen Bewohnerparkausweis vereinbaren wollte, dem wird als erster freier Termin der 23. Januar 2017 angeboten.

Der 16. November 2016

Ein Immobilienhändler als Stadtentwickler

 

Die Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg hat 52 Mitglieder, darunter SPD 15, GRÜNE 13, CDU 12, AfD 6, DIE LINKE 5 und FDP 4 (Stand 11.11.2016). Die nun wieder erneuerte Zählgemeinschaft von SPD und GRÜNEN hatte sich darauf verständigt, Angelika Schöttler (SPD) erneut für das Amt der Bezirksbürgermeisterin vorzuschlagen. Am 14. November stimmte auch die SPD Tempelhof-Schöneberg dieser Nominierung zu. Der bisherige Stadtrat Oliver Schworck (SPD) soll künftig für die Ämter Jugend, Schule, Sport, Gesundheit, Umwelt und Naturschutz verantwortlich sein. Die CDU Tempelhof-Schöneberg hat am 11.11.2016 entschieden, Jutta Kaddatz in das neue Bezirksamt zu entsenden. Als Bezirksstadträtin soll sie für die Bereiche Weiterbildung, Kultur und Soziales zuständig sein. Christiane Heiß von den GRÜNEN soll als Bezirksstadträtin die Bereiche Bürgerdienste, Ordnungsamt sowie das Straßen- und Grünflächenamt übernehmen. Das neue Bezirksamt wird am Mittwoch, dem 16. November 2016, im Rathaus Schöneberg gewählt.

 

Laut Antrag der Fraktion GRÜNE vom 8.11.2016 „möge die Bezirksverordnetenversammlung am 16.11.2016 beschließen, Herrn Jörn Oltmann (GRÜNE) gemäß Artikel 74 VvB, § 16 Abs. 1 Buchstabe a in Verbindung mit den §§ 34 Abs. 1 und 35 Abs. 1 BezVG zum stellvertretenden Bezirksbürgermeister und zum Bezirksstadtrat des Verwaltungsbezirkes Tempelhof-Schöneberg von Berlin“ zu wählen.

 

Es ist davon auszugehen, dass sich die 28 Volksvertreter von SPD und GRÜNEN (geschlossen) durchsetzen werden, da wiederum kaum davon auszugehen ist, dass die 27 Volksvertreter von CDU, AfD, DIE LINKE und FDP etwas dagegensetzen.

 

Jörn Oltmann ist geschickt und rhetorisch begabt. Schon in der vergangenen Legislaturperiode wurde deutlich, dass der Taktiker sowohl die GRÜNEN als auch die SPD „im Griff“ hat. Jetzt hat er offensichtlich sein Ziel erreicht. Er wird Bezirksstadtrat, nicht irgendeiner, sondern einer, der sich obendrein seinen zukünftigen Arbeitsbereich selbst basteln konnte. Es kann nicht schaden, das all das aufzulisten, um zu begreifen, welche Machtfülle er zukünftig haben wird.

 

Oltmann soll Stadtrat für Stadtentwicklung werden. Damit unterstehen ihm der Bereich Stadtplanung mit Bauberatung, Bauleitplanung, Entwicklungsplanung, Erhaltungsverordnung und Sanierung, der Bereich Bauaufsicht mit Bearbeitung von Bauanträgen, Klärung baurechtlicher Fragen, Genehmigungsfreistellungsverfahren für den Neubau, Umbau, Abbruch und die Nutzungsänderung baulicher Anlagen, Erteilung von Ausnahmen und Befreiungen von baurechtlichen Vorschriften sowie der Komplex Neubauvorhaben.

 

Zur Stadtentwicklung gehören aber auch der Denkmalschutz, die Vermessung (mit stets aktuellem Einblick in die Bebauungspläne) und das Liegenschaftskataster sowie das Quartiersmanagement mit Hochbau, Verwaltung, IT (Informations- und Datenverarbeitung) und die sogenannte „sozialraumorientierte Planungskoordination“, worunter Bürgerbeteiligung, Stadtteilarbeit, Runde Tische, Bezirksforen, Stadtteilkonferenzen, Organisation und Zusammenarbeit der Ämter sowie die Vergabe von Fördermitteln zu verstehen sind.

 

Günstig für Oltmann dürfte sein, dass mit den Pensionierungen von Stadtplanungsamtsleiter Siegmund Kroll und weiteren leitenden Mitarbeitern einige Stellen neu besetzt werden können. Nach dem Motto von Oltmann und den GRÜNEN, „wir haben Recht, weil wir es besser wissen“, wird er bedacht haben, wer auf den Stühlen sitzen wird.

 

Jörn Oltmann (50) wurde in Bremen geboren und lebt seit 1995 in Berlin. 1997 gründete er die „Mediacity Adlershof GmbH“, deren hauptberuflicher Geschäftsführer er ist, sich inzwischen „MCA Immobilien GmbH“ nennt und ihren Firmensitz in der Wilhelmsaue 1 in 10715 Berlin hat. Zu den Geschäften gehören Verwaltung von Wohnungseigentum, Wohnraum, Gewerberaum, Baubetreuung von Erschließungs- und Sanierungsmaßnahmen, Vermietung von Wohnraum- und Gewerbeflächen in Berlin und Umland, Verkauf von Immobilien in Berlin und Berliner Umland.

 

Angeblich steht Jörn Oltmann auf Berlin und lebenslang auf ein grün-weißes Werder Bremen. Das dürfte in den kommenden Wochen schwer werden: 20.11. gegen Eintracht Frankfurt, 10.12. gegen Hertha, 17.12. gegen Köln, 21.12. gegen Hoffenheim. Sein Motto: Der beste Platz für einen Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen.

 

Antrag Fraktion GRÜNE

ePaper

Mittwoch, 9. November 2016

 

Der Vorstand der  Initiative Friedrich-Wilhelm-Platz e.V. lädt ein:

 

Liebe an der Gestaltung des Friedrich-Wilhelm-Platz Interessierte,

für Donnerstag, 9.11.2016 , 16.00 Uhr, wollen wir unseren Forderungen nach Abriss der Mauern auf dem Platz Nachdruck verleihen. Die Mauern versperren den Zugang zum Platz, beschädigen die Sichtachsen, sind nicht nur absolut sinnlos, sondern zerstören auch mit ihrer Ausrichtung die Platzfigur. Plakate mit Euren Forderungen bringt bitte selbst mit. Schön wären auch Requisiten wie Spitzhacken und Presslufthämmer oder ähnliches. Als Ergebnis wollen wir ein schönes Foto, das wir Politik und Verwaltung nahe bringen wollen. Die Versammlung ist polizeilich angemeldet.

Öffentlichkeitsarbeit

 

Auf vielfachen Wunsch unserer Nutzer hatten wir am 27.9.2016 über das Büro der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg die Parteien SPD, CDU, BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN, DIE LINKE, AfD und FDP gebeten, uns für die Website Portraitfotos aller am 18. September 2016 gewählten Bezirksverordneten zur Verfügung zu stellen.

Zu den ersten gehörte am 4. Oktober ein Abgeordneter der FDP, ein zweiter am 13. Oktober. Da die Partei aber im Rathaus in Zukunft mit vier Abgeordneten vertreten ist, haben wir die Präsentation erst nach Eingang aller Portraitfotos vorgesehen.

Am 13. Oktober 2016 erhielten wir von der CDU die Portraitfotos der 12 gewählten Bezirksverordneten. Da bei der Wahl des Bezirksamtes der SPD und BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN je 2 Mandate und der CDU 1 Mandat zur Verfügung stehen, wies uns die CDU korrekt darauf hin, dass nach der Bezirksamtswahl noch ein CDU-Mitglied in die BVV nachrücken wird.

Die Fraktion DIE LINKE schickte uns ein "vorläufiges" Foto, da die "richtigen" Portraitfotos noch nicht gemacht wurden. Wir werden das nach Eingang aktualisieren.

Von SPD, GRÜNEN und AfD bisher keine Reaktion!

Freitag, 14. Oktober 2016

NEU: Die LINKE-Fraktion von Tempelhof-Schöneberg

Die neue Fraktion DIE LINKE von Tempelhof-Schöneberg: Von links Martin Rutsch, Elisabeth Wissel, Christine Scherzinger, Carolin Behrenwald, Jürgen Dahl. Quelle DIE LINKE

Am 14. Oktober 2016 wählte Die LINKE-Fraktion von Tempelhof-Schöneberg ihren Vorstand.

 

Elisabeth Wissel, auch schon Mitglied der letzten BVV, wurde als Fraktionsvorsitzende gewählt. Stellvertretender Vorsitzender ist Martin Rutsch. Zuständig für Finanzen ist Carolin Behrenwald.

 

Bei unserem scheidenden Verordneten Harald Gindra, der 10 Jahre lang in der BVV wirkte, bedanken wir uns sehr herzlich. Er hat mit seinem politischen Engagement entscheidend dazu beigetragen, dass DIE LINKE in unserem Bezirk immer mehr Vertrauen bei den Menschen gefunden hat, als Partei, die für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger da ist. Wir wünschen ihm, nun als Abgeordneter im Abgeordnetenhaus, gute Entscheidungen.

 

Die neue BVV-Fraktion mit fünf Verordneten hat nun bessere Chancen, politisch wahr genommen zu werden, und sie wird alles daran setzen, Bürgerinnen und Bürger bei politisch berechtigten Interessen im Bezirk zu unterstützen. Weitere Fraktionsmitglieder sind Christine Scherzinger und Jürgen Dahl.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Die CDU-Fraktion von Tempelhof-Schöneberg

 

Da bei der Wahl des Bezirksamtes der SPD und BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN je 2 Mandate und der CDU 1 Mandat zur Verfügung stehen, wies uns die CDU korrekt darauf hin, dass nach der Bezirksamtswahl noch ein CDU-Mitglied in die BVV nachrücken wird.

Die FDP-Fraktion von Tempelhof-Schöneberg

Die SPD-Fraktion von Tempelhof-Schöneberg

Die Fraktion BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN von Tempelhof-Schöneberg

Die Fraktion der AfD von Tempelhof-Schöneberg

Dienstag, 6. Oktober 2016, 18 Uhr

Friedrich-Wilhelm-Platz

 

Einladung zur öffentlichen Diskussionsveranstaltung

Veranstaltungsort: Kirche Zum Guten Hirten

Friedrich-Wilhelm-Platz, 12161 Berlin

Unter dem Slogan berlinbautZukunft lädt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zu einer Diskussionsveranstaltung über die Zukunft des Friedrich-Wilhelm-Platzes ein.

Auf der Einladungskarte heißt es dazu: "Der Friedrich-Wilhelm-Platz soll als einer der wenigen grünen Plätze im Quartier in den nächsten Jahren eine Aufwertung und Umgestaltung erfahren. Wie soll der Platz in Zukunft gestaltet werden? Welche Nutzungsangebote sollte es hier geben? Kann der Platz für alle Nutzer_innen sicherer gemacht werden? Welche Ideen und Wünsche haben Sie? All diese Fragen und noch mehr möchten wir gemeinsam mit Ihnen sammeln und diskutieren."

 

Einladung zur Diskussionsveranstaltung

ePaper

Die „Initiative Friedrich-Wilhelm-Platz e.V.“ setzt sich seit Jahren für eine Verschönerung des Friedrich-Wilhelm-Platzes ein. „Wir orientieren uns dabei an dem Aussehen und den Funktionen, die der Platz früher einmal gehabt hat. Wir streben eine Neugestaltung an, die den Bedürfnissen und Interessen der hier lebenden Bürgerinnen und Bürger besser entspricht. Wir wollen, dass der Friedrich-Wilhelm-Platz wieder ein Ort wird, in dem wir alle uns gerne treffen und aufhalten und der vielfältig genutzt werden kann ... Das derzeitige Aussehen des Platzes ist bestimmt durch die Verkehrswege, die den Platz kreuzen. Die vielspurige Bundesallee zerschneidet den Platz in eine West- und eine Osthälfte und erschwert das Überqueren sowie die Verbindung zwischen beiden Seiten. Fußgänger und Radfahrer müssen Umwege und Wartezeiten in Kauf nehmen oder die Tunnel der U-Bahn im Untergrund benutzen. Die Grünanlagen sind wenig attraktiv und gelten bei der Stadtverwaltung nur noch als ‚Straßenbegleitgrün‘. Sie dienen dem Auslauf von Hunden und als ‚öffentliche Toilette‘ und haben wenig mit dem zu tun, was wir uns unter einem ‚Platz‘ vorstellen.“

Aus dem Buch "Friedenau" von Peter Hahn & Jürgen Stich

ePaper
BVV-Saal im Rathaus Schöneberg, 2014. Copyright Pressestelle Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg

Donnerstag, 27. Oktober 2016

 

Auf den Internetseiten des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg ist die konstituierende Sitzung der neuen Bezirksverordnetenversammlung bisher nicht angekündigt. Aus gut unterrichteten Kreisen konnten wir erfahren, dass diese Sitzung - wie die des Abgeordnetenhauses - für den 27. Oktober 2016 angesetzt ist. Es ist also noch eine Weile hin. Zur Einstimmung auf das Kommende hier die Wahlergebnisse vom 18. September 2016:

 

Wahlen zur Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg 2016

Wahlbeteiligung 68,9 %

 

Es erhielten:                                                                      Es erhalten:

SPD 40.573 Stimmen, Anteil 24,6 %, Verlust -2,0 %              SPD 15 BVV-Sitze, 2 Bezirksamtsmandate (Bezirksstadtrat)             

GRÜNE 36.130 Stimmen, Anteil 21,9 %, Verlust -2,7 %         GRÜNE 13 BVV-Sitze, 2 Bezirksamtsmandate (Bezirksstadtrat)

CDU 34.775 Stimmen, Anteil 21,1 %, Verlust -8,1 %              CDU 12 BVV-Sitze, 1 Bezirksamtsmandat (Bezirksstadtrat)

AfD 18.224 Stimmen, Anteil 11,1 %, Gewinn +11,1 %            AfD 6 BVV-Sitze, 0 Bezirksamtsmandate

DIE LINKE 14.358 Stimmen, Anteil 8,7 %, Gewinn +5,0 %     DIE LINKE 5 BVV-Sitze, 0 Bezirksamtsmandate

FDP 11.131 Stimmen, Anteil 6,8 %, Gewinn +5,0 %              FDP 4 BVV-Sitze, 0 Bezirksamtsmandate

 

Gewählt wurden:

SPD Böltes, Stefan

SPD Dönertaș, Nihan

SPD Fey, Oliver

SPD Götz, Christoph

SPD Hantke, Janis (NEU)

SPD Harling, Manuela (NEU)

SPD Höppner, Marijke

SPD Kühnemann, Ingrid

SPD Kühnemann, Melanie

SPD Neumann, Wiebke (NEU)

SPD Rauchfuß, Jan

SPD Rauchfuß, Lars

SPD Schöttler, Angelika (NEU, bisher Bezirksbürgermeisterin)

SPD Schworck, Oliver (NEU, bisher Bezirksstadtrat für Jugend, Ordnung, Bürgerdienste)

SPD Seltz, Axel

 

GRÜNE Bialluch-Liu, Astrid (NEU)

GRÜNE Feldkamp, Marius

GRÜNE Hauschild, Ulrich

GRÜNE Heiß, Christiane

GRÜNE Kiderlen, Elisabeth

GRÜNE Kühne, Ralf

GRÜNE Mroß, Jessica (NEU)

GRÜNE Oltmann, Jörn

GRÜNE Penk, Rainer

GRÜNE Suka, Aferdita

GRÜNE von Boxberg, Bertram (NEU)

GRÜNE Wolfsturm, Annabelle (NEU)

GRÜNE Zander-Rade, Martina

 

CDU Dittmar, Daniel

CDU Dittmeyer, Petra

CDU Kaddatz, Jutta (NEU, bisher Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport)

CDU Kliem, Hagen

CDU Olschewski, Ralf

CDU Preußker, Sabine

CDU Pschollkowski, Guido

CDU Rimmler, Peter

CDU Schmidt-Krüger, Britta

CDU Steuckardt, Matthias

CDU Waldt, Monika

CDU Zander, Christian

 

AfD Baetke, Sebastian (NEU)

AfD Fischer, Christian (NEU)

AfD Franck, Karsten (NEU)

AfD Dr. Mundt, Lothar (NEU)

AfD Richter, Sebastian (NEU)

AfD Wittmann, Nina (NEU)

 

DIE LINKE Behrenwald, Carolin (NEU)

DIE LINKE Dahl, Jürgen (NEU)

DIE LINKE Rutsch, Martin (NEU)

DIE LINKE Scherzinger, Christine (NEU)

DIE LINKE Wissel, Elisabeth

 

FDP Frede, Reinhard (NEU)

FDP Kämper, Hartmut (NEU)

FDP Lipper, Dagmar (NEU)

FDP Stammen, André (NEU)

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© Peter Hahn