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Friedenau - das Portrait


Von A wie Albestraße bis W wie Wilhelmshöher Straße. Alle Straßen und Plätze Friedenaus, ihre prominenten Bewohner und wichtige Bauwerke. Literarische, kulturelle und zeitgschichtliche Bezüge.

 

Die Geschichte von Friedenau als eigenständige Gemeinde begann am 9. November 1874 und endete am 1. Oktober 1920. Mit der Bildung von Groß-Berlin verlor Friedenau seine Selbstständigkeit und war von da an 11. Berliner Verwaltungsbezirk unter dem Namen Schöneberg.

Dieses Buch orientiert sich daher ganz bewusst an den im Jahr 1874 festgelegten Grenzen von Friedenau. Es soll dem Leser einen konzentrierten Blick auf die Siedlung ermöglichen. Berücksichtigt wurden alle Straßen und Plätze von A wie Albestraße bis W wie Wilhelmshöher Straße – aus aktuellem Anlass auch die Straße am ehemaligen Güterbahnhof Wilmersdorf-Friedenau.

Wir haben bekannte und unbekannte Geschichten gefunden. Viele Details haben sich erst durch Recherchen und Gespräche ergeben. Eine für Friedenau prägende Persönlichkeit war der Architekt und Gemeindebaumeister Hans Altmann, von dem erstmals ein ausführliches Lebensbild und eine vollständige Werkliste geboten werden können. Weitere Entdeckungen sind mit den Namen Valentino Casal, Blandine Ebinger, Friedrich Hollaender, Max Roux und Max Schreck verbunden.

 

1. Auflage Oktober 2015; 432 Seiten, Fotos, Dokumente. ISBN 978-3-88922-107-0, 22.00 EUR

In eigener Sache

Da unser Buch aus drucktechnischen Gründen nicht noch mehr Seiten umfassen konnte, mussten wir leider von einer Würdigung weiterer Friedenauer Persönlichkeiten Abstand nehmen. Diese Website eröffnet nun die (vorerst elektronische) Möglichkeit, die Erinnerungen quasi als „Nachtrag“ fortzuführen.

Stimmen zum Buch

Die Publizisten Peter Hahn & Jürgen Stich erzählen Geschichten über Friedenau, die auch manchen Friedenauer überraschen dürften. Darunter das tragische Ende von Askania-Inhaber Max Roux, die Entstehung von Friedrich Hollaenders Welthit „Jonny, wenn du Geburtstag hast“, die Geschichte des Friedenauer Bildhauerhofs von Valentino Casal, der Weg von Max Schreck aus der Albestraße zu „Nosferatu“, die Existenz zweier Friedenauer Friedhöfe.

 

Wir haben Ihr Buch mit viel Freude gelesen und auch viel dazu gelernt. Wir werden das Buch Friedenauern und Nicht- Friedenauern weiter empfehlen.

Dr. Wolfgang Kreft

 

Es ist ein Geschichtsbuch, aber gleichzeitig auch ein praktischer Reiseführer. Niedstraße? Da war doch was. Na, schau’n wir mal nach. So in etwa. Also sehr hilfreich. Und die Idee mit den Straßenschildern ist genial! Sehr lobenswert Ihre Ausführungen zu Casal und Altmann. Zu gegenwärtigen Zuständen/Projekten nehmen Sie ja auch Stellung, eindeutig subjektiv, was ich anregend – und durchaus gerechtfertigt finde.

Uta Lehnert

 

Ein sehr gut gelungenes Buch, es fühlt sich gut an, wunderbares Layout und tolle Bilder. Es ist großartig, dass dem Ehepaar Bry nun auch durch dieses Buch ein immerwährendes Gedenken zuteilwurde.

Angela Kiefer-Hofmann

 

Es ist das gelungenste Werk in meiner Bücher-Sammlung über Friedenau. Die Kapitel über Hans Altmann, den Breslauer Platz (Lauterplatz!): großartig und wichtig! Vielen Nachgeborenen und Zugezogenen wird ein Licht aufgehen! Meines Erachtens das bisher beste Buch über „Friedenau“ von den beiden Autoren Peter Hahn und Jürgen Stich.

Ewald Mahr

 

Ein sehr gelungenes, inhaltsreiches und informatives Werk, in dem auch Gustav Eberlein hinreichend im Zusammenhang mit Valentino Casal gewürdigt wird.

Prof. Rolf Grimm

 

Sehr verehrte Herren Kollegen, mein Respekt für ein überraschend umfangreiches und in der systematischen Straßengliederung mit der feinen Bebilderung und Typographie sehr ansprechendes Werk.

Dr. Peter Lemburg

 

Auch als alter Friedenauer (seit 65 Jahren) konnte ich einiges Interessantes entdecken. Besonders gefreut hat mich Ihre Darstellung im Abschnitt "Straße am Güterbahnhof". Das Buch sollte eigentlich jeder Oberschüler in Friedenau vom Bezirksamt geschenkt bekommen. Zu meiner Jugendzeit war das noch üblich.

Dr. Christian G. Pätzold

 

Dieses Friedenau-Buch ist keineswegs überflüssig. Es beleuchtet Teilaspekte, die in den anderen Büchern nicht oder weniger detailliert angesprochen sind.

Hagen Naß

 

Lesestoff für Friedenau. Ein lesenswertes Buch auch für Touristen mit Bezügen, die weit über den Stadtteil hinausgehen. Kurze, spannende Geschichten über Personen, Architektur und Ereignisse.

Sara Klinke, Berliner Abendblatt, 24.10.2015

 

Peter Hahn, ursprünglich aus Ostberlin, ist heute Autor für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Jürgen Stich studierte Geschichte und Deutsche Literatur an der FU Berlin, er ist Redakteur der Märkischen Allgemeinen Zeitung. Zu den Friedenau Büchern, die wir immer vorrätig haben, gesellt sich seit diesem Sommer ein weiteres hinzu. Wie schön, dass es nicht einfach „abgeschrieben“ ist von der bisher verfügbaren Friedenau-Literatur, sondern dass die Autoren ein neues Konzept vorlegen. So simpel das auch klingen mag, aber die Idee, alphabetisch nach Straßen und Plätzen zu sortieren, hat etwas für sich. Das mit über 400 Fotos versehene Buch fungiert so als ein praktisches Nachschlagewerk, in dem man noch einiges unbekannte erfahren kann.

Buchhandlung Thaer, Friedenau

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© Peter Hahn