Kurt Hiller (1885-1972)

 

 

Zur Gedenktafel für den Schriftsteller Kurt Hiller (1885-1972) am Haus Hähnelstraße Nr. 9 ist der „Historischen Kommission zu Berlin“ nicht viel eingefallen. Seit der Enthüllung am 2. Oktober 1990 ist zu lesen: „Hier wohnte von 1921-1934 Kurt Hiller. 17.8.1885-1.10.1972. Der expressionistische Schriftsteller emigrierte 1934 nach erlittener KZ-Haft. Er kehrte 1955 nach Deutschland zurück. Von 1969 bis zu seinem Tod war er Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg.“

 

Bereits in unserem Buch „Friedenau – Geschichte & Geschichten“ haben wir die „Inhaltsleere“ beanstandet. Nichts davon, dass Hiller schon während seines Jura-Studiums in Berlin als „Stänkerer“ und „Zankapfel“ bekannt war. Eine Biographie „über den heute fast nur noch als Pionier der expressionistischen Literatur bekannten Publizisten“ war seit langem überfällig. Der in Rostock lebende Historiker Daniel Münzner hat sich nun dieser Aufgabe gestellt: „Kurt Hiller. Der Intellektuelle als Außenseiter“ ist im Wallstein Verlag Göttingen erschienen. Das Buch wurde in der FAZ vom 15. Juni 2016 mit einer ziemlich detaillierten Rezension gewürdigt.

 

 

 

Dieser arme Homosaxone

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Maskulinist und APO-Opa. FAZ, 15.06.2016

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Weiteres in Vorbereitung

 

 

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