Name seit 1890, benannt nach Schloss Wilhelmshöhe, der Sommerresidenz des deutschen Kaisers Wilhelm II..

 

Einküchenhäuser Wilhelmshöher Straße 17-20. LDA Berlin

Wilhelmshöher Straße Nr. 17-20

Baudenkmal Einküchenhäuser

Entwurf Architekt Albert Gessner

Bauherr Einküchengesellschaft der Berliner Vororte GmbH

1909-1912

 

Die Einküchenhäuser waren ein Teil der Lebensreformbewegung, die weite Bereiche des liberalen Bürgertums um 1900 erfasst hatte. Sie waren ein Versuch, das bürgerliche Leben und Wohnen zu erleichtern. Die einzelnen Wohnungen hatten keine eigenen Küchen. Sie wurden von Zentralküchen im Untergeschoss des Hauses versorgt. Nach wenigen Jahren wurden die Zentralküchen aufgegeben. Die Mieter betrieben wieder individuelle Hauswirtschaft in nachträglich eingebauten Küchen.

 

 

 

 

 

 

 

Die bauliche Anlage besteht aus drei viergeschossigen Hauseinheiten: Zwei Einheiten (Nr. 17 und 18-19) im Westteil der Anlage bilden gemeinsam einen Straßenhof, von dem aus die beiden Häuser jeweils seitlich zugänglich sind; beide Häuser sind durch einen eingeschossigen, offenen, überdeckten loggiaartigen Bau miteinander verbunden. An das östliche der beiden Straßenhofhäuser ist spiegelbildlich die dritte Hauseinheit (Nr. 20) angebaut; das dritte Haus ist ebenfalls seitlich (hier vom Bauwich aus) zugänglich. Die Hauseinheiten haben jeweils eine Breite von 21 und eine Tiefe von 29 Metern. Über eine tiefe Eingangshalle erreicht man einen Aufgang, der von einem inneren Lichthof erhellt wird und sich in zwei Zugänge zu den beiden getrennten Treppenhäusern gabelt, die das „Vorderhaus“ und das „Hinterhaus“ erschließen. Das straßenseitige Treppenhaus erschließt zwei Wohnungen pro Geschoß, das hofseitige drei. Geßner hat die Treppenhäuser durch einen Lichthof getrennt, um die innenliegenden Dielen, Flure und Bäder der Wohnungen natürlich belichten und belüften zu können, was ihm als Reformator des Berliner Mietshausbaus sehr wichtig war. Insgesamt haben die drei Hauseinheiten 58 Wohnungen, von denen 13 als 2-, 30 als 3-, neun als 4- und sechs als 5-Zimmer-Wohnungen ausgelegt sind. Die Wohnungen wurden über Speiseaufzüge von der Zentralküche versorgt.

 

Ein Teil des Dachgeschosses war als Loggia und Terrasse für das Luft- und Lichtbad ausgebildet. Die Baukörper dieser Häuser sind stark durch kubische Vor- und Rücksprünge (Risalite, Erker, Loggien, Terrassen, Balkons) gegliedert und mit steilen Walmdächern gedeckt, die sich U-förmig um die Lichthöfe ziehen. Die großen Dachflächen sind durch Querhäuser und Gauben belebt. Die Fassaden sind - wie stets bei den Reformmietshäusern von Albert Geßner (1868-1953) - frei von historischen Stilzitaten und stattdessen durch differenzierte Fenster- und Loggienöffnungen frei gegliedert. (Quelle: Landesdenkmalamt Berlin)

 

Erika von Brockdorff. Foto GDW

Wilhelmshöher Straße Nr. 17

Erika vonn Brockdorff

 

Der Widerstand gegen die NS-Diktatur ist von ganz unterschiedlichen Menschen geleistet worden. Ihre Aktionen waren geheim, vertraulich, unkoordiniert, illegal. Das macht es so schwer, diese Tätigkeiten in ihrem ganzen Umfang zu rekonstruieren und historisch belastbar einzuordnen. Die Lebensgeschichte von Erika Gräfin von Brockdorff geborene Schönfeldt (1911-1943) gehört dazu. Sie ist zunächst Hausangestellte, später Vorführdame und nach einer Zusatzausbildung stenotypierende Bürokraft. Zeitgenossen beschreiben sie als eine „schöne, lebenslustige und fröhliche“ Frau. 1937 heiratete sie den Kunststudenten Cay-Hugo Graf von Brockdorff (1915-1999). Am 28. Oktober 1937 wurde Tochter Saskia geboren.

 

Cay-Hugo Graf von Brockdorff hatte Kontakt zu Widerstandsgruppen, befand sich allerdings 1941/42 als Soldat an der Ostfront. Seine Frau nimmt den inzwischen für den sowjetischen Geheimdienst tätigen Albert Hößler (1910-1942) im Sommer 1942 in der Wohnung Wilhelmshöher Straße Nr. 17 auf. Hößler gelang es, von dort einen Funkspruch an den Auslandsnachrichtendienst des NKWD (Volkskommissariat für innere Angelegenheiten der UdSSR) zu senden. Die Abwehr des Oberkommandos der Wehrmacht konnte diese Nachricht dechiffrieren.

 

 

 

Erika Gräfin von Brockdorff wurde am 16. September 1942 in Berlin verhaftet. Im ersten Prozess vor dem Reichskriegsgericht verurteilte sie Oberstkriegsgerichtsrat Dr. Manfred Roeder im Dezember 1942 zu zehn Jahren Zuchthaus. Er unterstellte ihr „sexuelle Abhängigkeit von dem eingeschleusten sowjetischen Funker. Ihr eigentliches Motiv läge nicht in ihrer politischen Weltanschauung, sondern in ihrer sexuellen Hörigkeit“. Erika von Brockdorff erkannte das Urteil nicht an. Sie wollte „politisch“ betrachtet werden. So kam es im Januar 1943 zu einem weiteren Prozess unter Vorsitz von Generalstabsrichter Dr. Karl Schmauser. Er begründete seinen Strafantrag damit, Erika von Brockdorff habe die Kriegsziele der Sowjetunion, die Zerstörung des Großdeutschen Reiches und den beabsichtigten Tod des Führers gebilligt. Ihre Handlungen seien auf ihre politische Einstellung zurückzuführen, daher könne man auch nicht von Beihilfe sprechen, es handle sich um vollendeten Landesverrat.

 

Als sie geltend machte, dass das Funkgerät doch gar nicht funktionsfähig gewesen sei, konterte er: „Aber wenn es funktionsfähig gewesen wäre, hätte dies den Tod von Zehntausenden deutscher Soldaten bedeuten können.“ Urteil: Todesstrafe. Am Abend des 13. Mai 1943 wurde Erika von Brockdorff im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee hingerichtet. Ihre Leiche wurde der Anatomie der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin zum Sezieren übergeben.

 

In einem Abschiedsbrief an ihren Mann schrieb sie: „Lachend will ich mein Leben beschließen, so wie ich das Leben lachend am meisten liebte und noch immer liebe. Mein Leben hat durch Dich erst Sinn und Inhalt bekommen. Das bewährt sich jetzt. Ich bin gefasst und sehr ruhig. Deine Erika.“

 

Cay-Hugo von Brockdorff, wurde an der Ostfront verhaftet, „wegen Verwicklung“ zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt und in ein Strafbataillon gesteckt. Tochter Saskia wuchs zunächst bei ihren Großeltern in Ostpreußen auf. Als sie fünf Jahre alt war, brachte sie ihr Vater in ein NS-Kinderheim. Im Frühjahr 1945 wurde er befreit. Nach der Entlassung aus der englischen Kriegsgefangenschaft entschied er sich im November 1946 für einen Wohnsitz in der Sowjetische Besatzungszone. 1948 heiratete Cay von Brockdorff die Widerstandskämpferin und Schriftstellerin Eva Lippold (1909-1994) und zog mit ihr und seiner Tochter Saskia nach Kallinchen bei Zossen. 1950 promovierte er zum Dr. phil. 1953 wurde Chefredakteur der Zeitschrift „Bildende Kunst“. Von 1955 bis 1956 war Brockdorff als stellvertretender Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden und danach bis zu seiner Pensionierung Direktor des Märkischen Museums in Berlin.

 

Saskia von Brockdorff heiratete 1969 den Peruaner Luis de Núñez, der in der DDR Architektur studierte. Ein Jahr später wanderte das Ehepaar nach Lima aus. Da Luis de Núñez als Architekt im nordrhein-westfälischen Coesfeld arbeiten konnte, verließ die Familie 1973 Peru. 1979 erfolgte die Trennung. 1987 kehrt Luis de Núñez zurück nach Peru, wo er 2011 verstarb. Saskia von Brockdorff lebt seit 2001 in Berlin.

 

Gedenktafel für Adam Kuckhoff

Wilhelmshöher Straße Nr. 18

Adam und Greta Kuckhoff

 

Mehr Fehler konnte die „Historische Kommission zu Berlin“ im Jahr 1990 auf dieser Gedenktafel gar nicht unterbringen. Adam Kuckhoff war kein Publizist, sondern Schriftsteller, der nach seinem Roman „Scherry“ (1931) für Adolf Grimme „zu den Naturen gehörte, denen der Erfolg erst gekommen sein würde“. Adam Kuckhoff war nicht Regisseur am preußischen Staatstheater, sondern Dramaturg. Er wohnte dort nicht ab 1939, sondern zog 1937 in die Wohnung seiner späteren Ehefrau Greta Kuckhoff geborene Lorke ein.

 

Das alles hätten die Historiker mühelos recherchieren können. Am 26. Februar 2016 teilte uns der Inhaber des Lehrstuhls für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert an der Humboldt-Universität und (neue) Vorsitzende der „Historischen Kommission zu Berlin" mit: „Dass Greta Kuckhoff auf der Tafel nicht erwähnt wird, ist in der Tat ein Versäumnis".

 

 

 

Das Haus, in dem wir von 1936 bis 1942 wohnten, war von einem damals als „kühn“ eingeschätzten Architekten, Muthesius, gebaut worden. Es war, glaube ich, einmalig in seiner Art, jedenfalls damals. Von einer großen Diele gingen in jeder Wohnung die Türen zu drei oder vier Zimmern ab. Die Miete war höher als in Wohnungen gleicher Größe sonst. In die Diele führte ein Essenaufzug von einer zentralen Küche, wo man sich - schon nicht mehr, als ich einzog - das Menü aussuchen konnte. Muthesius oder der Bauherr hatte an Dichter und bildende Künstler als Mieter gedacht. Nur hatte er sich getäuscht: Hatten sie Geld - hatten sie auch ein Haus. Hatten sie das nicht im Übermaß, so aßen sie nur selten zu Hause, weil sie in der Stadt Lektorats- oder Verlagsverhandlungen führten, vielleicht neben der freien Tätigkeit auch noch irgendwo angestellt waren. Kurzum, der Koch kam nicht auf seine Rechnung und hatte sich enttäuscht das Leben genommen. Jetzt war in jeder Wohnung eine winzige Küche eingerichtet, die Diele diente den meisten als Esszimmer.

 

Unser Freund, der Schriftsteller Otto Zoff, der frühere Inhaber dieser Wohnung, hatte uns öfter mit Schriftstellern und bekannten Journalisten zusammen eingeladen, so dass uns das Haus vertraut war. Nachdem Otto Zoff nach Italien gezogen war, hatte ein Ire die Wohnung mit der ganzen Einrichtung gemietet. Ich wusste, dass Mr. M. Planck ins Englische übersetzt hatte. Man sagte ihm eine seltene Fähigkeit nach, selbst trockenen Schriften Glanz durch seine ungewöhnliche Sprachfülle und-Schönheit zu geben. Otto Zoff sprach mit ihm von mir, sagte ihm wohl auch, dass ich ein gewissenhafter und stetiger Arbeiter sei. Das war es, was er brauchte. Mr. M. schlug mir vor, ihn im Harnack-Haus in Dahlem zu treffen. Das Harnack-Haus war als Treffpunkt für Wissenschaftler bekannt, von denen einige, besonders ausländische, dort wohnen konnten, bis sie in Berlin ein festes Zuhause gefunden hatten oder in ihr Land zurückkehrten. Den Namen hatte diese Stätte zu Ehren von Adolf von Harnack, einem durch viele Werke bekannten Theologen, der 1914 geadelt wurde, übrigens einem Onkel unseres Arvid. Ich war sehr beeindruckt, als Mr. M. mir in der großen Halle entgegenkam. Der stattliche Mann - er war etwa zwei Meter groß und trug seine einhundert Kilo mit souveräner Würde - wirkte vertrauenerweckend. Die Art, wie er von der Übersetzungsarbeit sprach, bei der ich ihm helfen sollte, ließ mich glauben, dass er kein Freund des Nationalsozialismus sei. Wie hätte mich Otto Zoff auch sonst an ihn empfehlen sollen! Wie konnte man diese Art Arbeit übernehmen, wenn man nicht das offizielle Ziel der Propagierung nationalsozialistischer Gedanken damit verfolgte, sondern ein anderes, das ich herauszufinden hoffte. Zuerst gab es ein paar eilige Artikel und Reden zu übersetzen, die „liegengeblieben“ seien wegen einer bösen Erkrankung, die ihn nicht habe zur Arbeit kommen … Aus: Greta Kuckhoff, Vom Rosenkranz zur Roten Kapelle. Ein Lebensbericht. Verlag Neues Leben Berlin, 1972

 

 

Die letzten Briefe von Adam Kuckhoff

 

Ich habe mich — nicht leichten Herzens — zum Abdruck dieser Briefe entschlossen. Aber es blieb so wenig aus den letzten Jahren: sie sind Zeugnis seiner warmen, an allem teilnehmenden Menschlichkeit bis zum letzten Tage. Greta Kuckhoff. Berlin, September 1945.

 

Plötzensee, den 5. August 1943

Meine Greta! Ich weiß, daß es schwerer für Dich ist, als wenn Du mit mir gegangen wärst, aber ich muß mich freuen, daß Du - ich hoffe es — bleibst: für den Sohn, für alles, was nur in Dir so lebendig ist, ich fühle es ganz klar voraus, ich weiß „wie Du leben wirst", wenn Du wieder in Freiheit bis für das, was alle Deine Briefe atmeten. Gern und für viele fruchtbar hätte ich weitergelebt, so sinnlich gegenwärtig ist mir gerade heute so mancher Augenblick mit Dir, mit Euch — der Feuerkogel! — gewesen. Aber der Sin eines Lebens fließt aus ihm selbst, aus allem, was es gewesen ist, wirklich gewesen ist. Es war mit Dir — ich wiederhole es noch einmal — die volle Erfüllung. Wie viele Menschen können von sich sagen, daß sie so glücklich gewesen sind. Was noch? „Nichts blieb, so wie wir zusammengingen ..." So war es, als wir uns zuletzt sahen und so ist es geblieben. Was noch in diesen Stunden zu sagen wäre, steht in den Briefen an die anderen, ich brauche es nicht zu wiederholen. Falls ich für die Deinen nicht Zeit und Raum habe, sag ihnen, wieviel sie mir, in: besondere auch Mutters Briefe, gewesen sind und wie glücklich ich bin, Dich ihnen erhalten zu wissen. Es ist 3 Uhr, kurz bevor ich gehe, schreibe ich Dir den letzten Gruß.

 

***

 

 

Berlin, den 5. August 1943

Mein lieber Sohn Ule! Ich weiß, wie lieb Du mich hast – denn Deta nanntest Du mich einmal – und Du bist, so groß und verständig Du bist, noch zu klein, um es ganz zu verstehen, was ich Dir schreibe, und doch muß ich es Dir sagen, damit Du es einmal weißt: Du wirst Deinen lieben Vater nicht wiedersehen. So gern hätte er Dich aufwachsen sehen, er hat Dich auch so lieb, so lieb gehabt, so viel Schönes wollte er noch mit Dir erleben und Dich lehren: immer, wenn er etwas las, hat er dabei an Dich gedacht. Aber er weiß, daß Du ihn, so jung Du noch bist, nie vergessen wirst, er weiß auch, er hofft, daß alles das, was er Dir nicht sein konnte, Deine gute Mutter sein, daß Du von ihr, was ich war und wie lieb ich Dich hatte, erfahren wirst. Deine Mutter – halte sie hoch und vergilt ihr, was ich auch ihr nicht mehr sein kann. Sie ist das köstlichste Gut, das ich gewann, sie wird für Dich, wenn sie Dir erhalten bleibt, das köstlichste sein. Nach ihr Dein lieber, großer Bruder – nein, Du bist nicht arm, wenn ich jetzt auch von Dir gehe. Wie froh bin ich, daß Dein Herz mein Bild noch bewahren konnte, Du liebes Glück, für das ich Deiner Mutter mehr als für alles danke. Grüße die lieben Großeltern, Tante Käte, Harald, Karin, Onkel Erhard – die sind mir alle so lieb geworden. Ich küsse Dich mit ganzer Vaterliebe. Dein Adam-Vater

 

Ule Kuckhoff machte beim Fernsehen der DDR in Adlershof Karriere: Regieassistent, Regisseur, Redakteur. Seine Mutter Greta hatte nach dem Mauerbau 1961 das See-Grundstück Oranienburger Straße in Wandlitz übernommen. 1973 zog Greta Kuckhoff nach Berlin in das Hochhaus Leninplatz 28. Das Anwesen blieb im Familienbesitz. Ule Kuckhoff starb am 16. August 1989. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof in Wandlitz.

 

***

 

An Armin-Gerd Kuckhoff

Plötzensee, den 5. August 1943

Mein lieber Sohn! Es ist soweit: In vier Stunden! – Als Du gegangen warst, hatte ich mir Vorwürfe gemacht, daß diese Begegnung zu sehr auf Leben gestellt war. Das letzte Mal – ich sah Dich noch weggehen, Deinen lieben schmalen Rücken. Ich habe es Dir oft gesagt, ich wiederhole es in dieser Stunde: Du hast mir nur Freude gemacht, wie ich überhaupt das Glück hatte, in meinen nahen Menschen das reinste, schönste Menschentum zu erleben. In Dobrilugk – welche Fügung – konnte ich Dir alles so sagen, wie selten eine Stunde es gewährt. Wozu es jetzt wiederholen. Ich habe bis zuletzt an den Dingen gearbeitet, zu denen ich seit der Schule nicht gekommen war: Astronomie, Mathematik, Physik, und Du kannst Dir denken, wie oft ich an Dich gedacht (bei meinen Sachen ist ein Aufsatz über die »realen« Zahlen, hoffentlich könnt Ihr ihn entziffern). Das Wahre, das Große, das Schöne, es hält sich bis zuletzt, und nur dies. Grüße Edith und die Kinder, wie freute mich ihr Bild. Ich weiß, wie Du leiden wirst, ich weiß, wie Du mich liebst. Dein Vater

 

Armin-Gerd Kuckhoff (1912-2002) war der ältere der beiden Söhne von Adam Kuckhoff. Er entstammt dessen erster Ehe mit der Schauspielerin Mie Paulun, die nach der Scheidung den Schauspieler Hans Otto (1900-1933) heiratete. Armin-Gerd Kuckhoff studierte Theaterwissenschaften und war von 1961 bis 1969 Rektor der Theaterhochschule Leipzig.

 

Die Briefe wurden in „Adam Kuckhoff zum Gedenken“, Aufbau-Verlag Berlin, 1946, veröffentlicht. Auf der nachfolgenden PDF finden Sie all jene Briefe, die Greta Kuckhoff für diese Publikation ausgewählt hatte.

 

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Über Greta Kuckhoff. DIE ZEIT, 1952

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Deutsche Linke am Kreuzweg, 1973

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Die rote Greta, 2010

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Der Währungsumtausch als Marionettenspiel, 2016

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