Friedenauer Straße, 1901. Heute Hauptstraße

Die Friedenauer Hauptstraße beginnt am Innsbrucker Platz und endet am Breslauer Platz. Die Durchgangsstraße existierte bereits im Mittelalter. Zwischen 1791 und 1795 wurde sie „als Straße“ ausgebaut. Im Laufe der nächsten Jahrhunderte bekam sie einige Namen: Potsdamer Chaussee (1791-1840), Botanische Gartenstraße (bis 1881), Friedenauer Straße (bis 1907). Der Name Hauptstraße existiert seit 1908 und markiert die Gemarkungsgrenze zwischen Friedenau und Schöneberg. Die östliche Straßenseite mit den Hausnummern 83-95 gehört zum Ortsteil Schöneberg, die westliche mit den Nummern 64-82 zu Friedenau.

 

Die Friedenauer Hauptstraße ist Teil der heutigen Bundesstraße 1 (B1), die sich von der niederländischen Grenze bei Aachen bis zur polnischen Grenze bei Küstrin erstreckt. Hervorgegangen ist sie aus der 1392 Kilometer langen Reichsstraße 1 (R1), die seinerzeit noch über Königsberg bis an die deutsch-litauischen Grenze führte.

 

Bis 1963 fuhr auf dem Mittelstreifen die Straßenbahn der Linie 74 durch die Hauptstraße. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg galt die Linie 74 als eine der wichtigsten Straßenbahnlinien Berlins, da auf der Linie in den Nächten vom Sonnabend zum Sonntag ein durchgehender Nachtverkehr bestand. Am 2. Mai 1963 wurde die Linie 74 eingestellt und durch Busse ersetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ehemaliger Roxy-Palast. Foto H&S 2006

Hauptstraße Nr. 78-79

 

In der Hauptstraße befinden sich zwei Gebäude, die sowohl vom inhaltlichen Ansatz wie vom architektonischen Ergebnis gegensätzlicher nicht sein könnten: Das sogenannte „Atomhochhaus“ Hauptstraße 92-93 des Architekten Hans Schoszberger (1907-1997) und der ehemalige „Roxy-Palast“ Hauptstraße 78-79 des Architekten Martin Punitzer (1889-1949). Das eine von 1956/58, das andere von 1928/29. Beide Gebäude sind Baudenkmale.

 

Der Roxy-Palast Hauptstraße Nr. 78-79 besaß 800 Parkett- und 306 Rangplätze. Bauherr war die Berliner Bau- und Terrain AG, Pächter die Roxy-Palast GmbH.

 

 

 

 

Nach dem Krieg wurde das Gebäude 1947 zum Kaufhaus umgebaut. 1951 wurde es wieder Kino. Mit dem Kinosterben verschwand auch das „Roxy“. Die Räume wurden in häufigem Wechsel anderweitig genutzt, darunter von der Discothek „La Belle“ – bis zur Nacht vom 4. auf den 5. April 1986, als in den Räumen ein Sprengsatz gezündet wurde, zwei Besucher getötet und über 150 schwer verletzt wurden. Die Diskothek wurde danach nicht mehr weiterbetrieben. In das Haus zog der Teppich- und Tapetenmarkt „gota“ ein und nachdem dieser den Verkauf eingestellt hatte, setzte der Denkmalschutz eine Rekonstruktion durch. Seit der Eröffnung des „LPG-Bio-Markt“ im Juni 2011 ist das ursprüngliche Raumkonzept des „Roxy“ von 1928/29 mit Eingang, Parkett und Rang wieder erlebbar – was von der Biokundschaft leider kaum gewürdigt wird.

 

Aus „Architektur der Lichtspieltheater“ von Peter Boeger. Verlag Willmuth Arenhövel Berlin, 1993:

 

„Für den Bau eines Großkinos in Verbindung mit einem Geschäftshaus stand an der verkehrsreichen Hauptstraße in Friedenau ein langgestrecktes und unregelmäßig tiefes Grundstück zur Verfügung. Die rund 60 Meter lange Baulücke wurde 1928-29 von der „Berliner Bau- und Terrain A.G.“ geschlossen, nachdem 1927 ein kleineres Wohn- und Werkstattgebäude abgebrochen worden war. Das trapezförmige 2453 qm große Gelände führte zu einer abgewinkelten Bebauung, bei der das Lichtspieltheater in das 60 Meter lange und 14 Meter tiefe Hauptgebäude hineingeschoben wurde. Der integrierte Kino-Komplex, mit einer Frontlänge von rund 25 m und einer Tiefe von 43 Meter, lag an der Grenze zum nördlichen Nachbarn.

 

Der mit dem Entwurf beauftragte Punitzer erläuterte: „Kino und Kaufhaus bilden gemeinsam einen Baublock, hängen aber im Inneren nicht miteinander zusammen. Nur in den unteren Geschossen, im Erdgeschoß, ersten Obergeschoss und Zwischengeschoss stößt der Kinobau an die Straßenfront. In den beiden Geschossen darüber greift der Kaufhausbau über das Kino, nimmt also die ganze Länge der Straßenfront ein.“

 

Im Herbst 1927 projektierte Punitzer einen ersten Fassadenentwurf, in dem die unterschiedlichen Funktionsbereiche des Gebäudekomplexes auch nach außen ablesbar bleiben sollten: Am Geschäftshaustrakt ist das Erdgeschoss durchgängig mit Schaufenstern geöffnet; die Obergeschosse markieren horizontale, von Pfeilern geteilte Fensterbänder; ein schmaler abgewinkelter Gesimsstreifen trennt das Kino von der übrigen Fassade ab. Dadurch konnte eine achsensymmetrische Kinofassade hergestellt werden: Niedrige Eingangszone, darüber aufsteigende Fensterflächen der Treppenhäuser und des Foyers, ein schmaler Programmanzeiger, Fensterbänder der Obergeschosse mit einem von dem des Geschäftshauses abweichenden Rhythmus, bekrönt von einer Reklame-Attika.

 

Im Frühjahr 1928 nahm Punitzer deutliche Veränderungen an dem eher behäbig wirkenden ersten Entwurf vor. Das Erdgeschoss des Ausführungsentwurfes nahmen weiterhin Schaufenster, Geschäftseingänge und eine Hofdurchfahrt ein. Tür- und Fensterrahmen waren aus Bronze hergestellt worden. Die symmetrisch angeordneten Ein- und Ausgänge wurden mit Mauerpfeilern abgesetzt. Drei durchlaufende Fensterbänder, nunmehr ermöglicht durch die in das Gebäude hineingezogenen Stützpfeiler, gliederten die übrige Fassade und sorgten für eine optimale Tageslichtnutzung in den Innenräumen. Feine Stahlsprossen teilten die Fensterflächen querformatig und verstärkten die Horizontalbetonung noch. Die Fenster traten als flache Kästen an der glattverputzten weinroten Fassade hervor. Zum Flachdach hin schloss die Fassade glatt und ohne Gesims ab.

 

Entsprechend der geltenden Bauordnung (Bauklasse IVa) durften drei Obergeschosse errichtet werden. Dennoch konnte mit konstruktiven Tricks das Geschäftshaus bei Bedarf um ein oder zwei Stockwerke erweitert werden. Die Bauherrin hatte dem Architekten die Auflage erteilt, daß die Konstruktion des Gebäudes eine wechselnde Nutzung auch nach Fertigstellung des Hauses ermöglichen sollte. Zur Vermeidung der mit der Vermietung verbundenen Risiken sollten Erdgeschoss (500 qm) und obere Etagen (jeweils 750 qm) unterschiedlichen Geschäftszwecken zugeführt und beispielsweise als Warenhaus oder als Kaffeehaus genutzt werden können. Entsprechend der von der Bauherrin gestellten Bedingung mußte die Erdgeschossdecke je nach Art der Vermietung von 5,2 auf 6,2 Meter angehoben werden können. Für ein Kaffeehaus wäre beispielsweise der Einbau eines Galeriegeschosses unvermeidlich gewesen. Punitzer entschloss sich für einen Stahlskelettbau, der diese Option ermöglichte: Ein schmales Fensterband zur Belichtung der Galerie konnte ebenfalls später in die Fassade eingefügt werden, wie es in einer Modellvariante bereits berücksichtigt wurde Der nachträgliche Einbau der Fenster wurde schließlich doch nicht vorgenommen, so daß der hohe Wandstreifen über den Schaufenstern als Reklamefläche genutzt werden konnte. Konstruktiv berücksichtigt wurde ebenfalls die spätere Errichtung eines Dachgeschosses, das unter einem Winkel von 45 Grad von der Bauflucht zulässig war. Von der ursprünglichen Planung eines Dachgeschosses mit durchgängigem Fensterband blieben zwei Dachaufsätze, die eine städtebauliche Anbindung an die benachbarten Giebelwände herstellten.

 

In der Zeitschrift „Stein, Holz, Eisen“ wurde 1929 über die städtebauliche Wirkung des „Roxy-Palastes“ festgestellt: „In dieser längst nicht mehr peripherischen Stadtgegend herrscht noch immer die Türmchenarchitektur der Gründerjahre mit der ganzen überladenen und verlogenen Ornamentik einer kunstfremden Epoche. Der Roxy-Palast bildet einen erfreulichen Einbruch neuzeitlichen Baugeistes in eine verkitschte Umgebung, der bald durch den gegenüberliegenden unmittelbaren Neubau eines großen Warenhauses erweitert wird. Womit die Einheitlichkeit der Scheußlichkeit des Stadtbildes dieser Gegend empfindlich gestört werden wird.“

 

In die konsequent horizontale Fassadengliederung, die wie eine Demonstration gegen die Vertikalität des Rathauses erscheinen mußte, schnitten im Bereich des Kinos über- und ineinander gestaffelte Transparentkästen aus Glas und Bronze: Einer breiten, bis zur Dachkante hinaufführenden Treppenhausverglasung wurde ein 11 Meter hohes, pylonartiges und über die Dachkante hinausragendes „Nasen“-Transparent an die Seite gestellt. Auf den schräg gestellten Flächen dieses Transparentes war der Kinoname „Roxy“ mit einem senkrecht nach unten weisenden Pfeil weithin sichtbar. Das Treppenhausfenster wurde von einem 13 x 5,6 Meter großen Transparentkasten teilweise überschnitten, der exakt über dem Kinoeingang lag und zugleich als ein schmales, nur 1 Meter tiefes Vordach diente. Die Anordnung der großen gläsernen Fassadenelemente erfolgte nach den optischen Prinzipien eines sorgfältig austarierten Gleichgewichts. Die asymmetrisch angeordneten senkrechten Glasflächen schienen auf einer Ecke des Transparentkastens zu balancieren, während ein kleiner querrechteckiger Transparentkasten ein optisches »Umkippen« verhinderte. Dieses Gestaltungsprinzip fand in der Feingliederung des Haupttransparentes seine Fortsetzung: Verschieden große Glasflächen in gedeckten blauen und grünen Farben fügen sich in der Art eines Mondrian-Bildes zusammen. Die Glasfläche wurde zum architektonischen Blickfang für Passanten und diente als Rahmen für unterschiedlich große Plakate und Programmanzeiger. Am Abend wurde die Wirkung der gläsernen Architekturteile durch eine Innenbeleuchtung hervorgehoben. Außer den unmittelbaren Lichtarchitektur-Elementen des „Roxy-Palastes“ sollten sämtliche Fensterbänder und Schaufenster - so zeigte es das Architekturmodell, an dem die Nachtwirkung demonstriert wurde - beleuchtet werden, so daß die Dimensionen der Architektur auch bei Nacht deutlich werden würden. Tatsächlich wurden aber nur die der Kinowerbung zugehörigen Elemente erleuchtet, die Iosgelöst von der übrigen verdunkelten Fassade als eigenständige Lichtarchitektur erschien.

 

Der dreiachsige Eingang des Lichtspieltheaters lag vertieft in der Erdgeschosszone, zu der mittels gerundeter Glasfronten übergeleitet wurde. In der Kassenhalle fanden rechts und links vom Eingang die Kassenhäuschen Platz, die über einem viertelkreisförmigen Grundriss bis zur Decke hochgeführt und deren ausbauchende Wände oberhalb eines farbig abgesetzten Sockels mit Fenstern aus opalem Glas und querrechteckiger Bronzesprossung gestaltet waren. Farbig abgesetzte Rahmen und farbige Sockel betonten die von innen heraus beleuchteten Kassenhäuschen, an denen ein Schriftzug auf ihre Funktion als „Kasse“ hinwies. Die Wände der Kassenhalle waren glatt verputzt und hell gehalten. Ein kantiges, rundumlaufendes Wandabschlussprofil diente als Licht-Voute. Auf der linken Seite befand sich die schlichte dreiläufige Rangaufgangstreppe. In dem querrechteckigen Parkett-Foyer wurde die sachliche Gestaltung konsequent fortgesetzt: schmucklose Wände mit wenigen besonders gestalteten Details, beispielsweise an Geländern und Lüftungsgittern. Die Raumbeleuchtung ging von einer Licht-Voute im Wandabschlussprofil und von zwei hufeisenförmigen Deckentransparenten aus, die zugleich die Durchgänge zu den Parkettwandelgängen markierten.

 

Die Parkettwandelgänge waren zur Straße hin als Ausgänge verlängert worden. In den Wandelgängen von Rang und Parkett befanden sich die Garderoben. Durch unterschiedliche Raumhöhen entstandene Abstufungen in den Decken wurden mit viertelkreisförmig gerundeten Milchglastransparenten überspannt. Zusätzlich waren in den Wandelgängen des Ranges keilförmige Lichttransparente eingebaut, die wie wertvolle Kristalle in karger Umgebung leuchteten. Auch die massig wirkenden Sitzkojen des Rang-Foyers waren bereits nicht mehr Ausstattung im traditionellen Sinne, sondern untrennbar körperverbundene Innenarchitektur.

 

Sogar bei der Ausbildung der hofseitigen Fassaden legte Punitzer Wert auf eine gediegene Architektur. Ein kurzer Wandelgang des Ranges trat deutlich als weichgerundeter Baukörper an der glatt verputzten Außenseite des Saales hervor. Das Mansardendach des Saales überragten die symmetrisch angeordneten Baukuben des Bühnenhauses. Der Zuschauerraum war mit einem Rang neuen Typus ausgestattet. Im unteren Wandbereich des Parketts befanden sich Lüftungsgitter in braunem Schleiflack. Darüber gliederte eine Velvet-Bespannung die Wände in vier horizontale Farblagen von Dunkelbraun bis Hellorange. Die Bespannung wurde auch über das Proszenium gezogen, das mit großem weichen Schwung in die 11 X 6 Meter große Bühnenöffnung hineingeführt wurde und so als mächtiger, zugleich dezenter Bühnenrahmen diente. Hinter einer dreiseitig in die Bühnenöffnung eingeschobenen Blende verbargen sich die Bühnenscheinwerfer und ein mittig über der Bühne angeordneter Orgelraum. Auf den Einbau von Orgelgittern wurde in Hinblick auf das anbrechende Tonfilmzeitalter verzichtet. Auch der Orchestergraben trat nur noch als schmaler Schlitz an der Vorbühne in Erscheinung. Die Deckengestaltung reflektierte den rechtwinkligen Saalgrundriss: Aus einem einfachen, als Licht-Voute dienenden Wandabschlussprofil heraus wurde die Decke indirekt beleuchtet und ließ ein großes rechteckiges Deckenfeld mit einem schmalen dunklen Rahmen gleichsam schwebend erscheinen. Ein längsovales, strahlend erleuchtetes Transparent bildete das Deckenzentrum. Unter der leicht vorschwingenden Rangbrüstung beleuchtete ein durchlaufender Transparentkasten, vertieft in einer Voute liegend, die hinteren Parkettreihen; die Parkettlogen wurden mit einem eigenen Deckentransparent indirekt beleuchtet.

 

 

Zeichnungen aus der Plansammlung TU Berlin

Roxy-Palast Innenaufnahmen. Plansammlung TU Berlin

La Belle Gedenktafel. Foto H&S, 2007

La Belle

 

Das La Belle im Erdgeschoss des „Roxy-Palast“ war in den 1980er Jahren eine bei afroamerikanischen Angehörigen der US-Streitkräfte beliebte Discothek. In der Nacht vom 4. auf den 5. April 1986 wurde in dem Lokal gegen 1:45 Uhr ein drei Kilogramm schwerer, mit Nägeln und Eisenstücken angereicherter Sprengsatz durch einen elektronischen Zünder zur Explosion gebracht. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich dort etwa 260 Personen auf. Drei Menschen starben, 28 Menschen trugen schwere Verletzungen davon, über 200 Gästen zerriss der Luftdruck das Trommelfell.

 

Ermittlungen zufolge wurde das Attentat vom libyschen Volksbüro in Ost-Berlin organisiert. Nach der Wiedervereinigung stützten Akten des Ministeriums für Staatssicherheit diese These. 1992 gab es eine erste Anklage gegen die Drahtzieher. Ein Jahr später wurde der Prozess eingestellt. 1997 begann ein neuer Prozess, an dessen Ende im November 2001 das Landgericht Berlin vier Täter verurteilte. Am 24. Juni 2004 bestätigte der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofes in Leipzig die Urteile. Sie wurden damit rechtskräftig. Die Richter gaben dem Staat Libyen eine Mitverantwortung an dem Attentat. In der Urteilsbegründung heißt es, dass bei dem Strafmaß zu berücksichtigen sei, „dass nicht die eigentlichen Haupttäter – libysche Drahtzieher und Hintermänner – vor Gericht standen“. Nach Überzeugung des Gerichts hatten Beamte Libyens den Anschlag geplant.

 

Atomhochhaus. Quelle LDA

Atomhochhaus Hauptstraße Nr. 92-93

 

Auf dem Gelände sollte in den 1930er Jahren ursprünglich ein sechs- bis siebengeschossiges Hertie-Warenhaus nach Plänen des Architekten Johann Emil Schaudt entehen - gedacht als „Tor“ zu den neuen Wohnanlagen an der Rubensstraße und die Ceciliengärten. Bei dieser Idde ist es geblieben.

Kaum ein Jahrzehnt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs stellte der damalige Bundesminister des Innern Gerhard Schröder (CDU) am 20. Januar 1956 eindringlich heraus, daß unser Volk mit seinem dicht besiedelten Staatsgebiet im Zeitalter der Atomwaffen ohne ausreichenden Luftschutz einen Krieg auf dem europäischen Schauplatz nicht einmal überleben würde. Er legte dar, daß auch gegenüber den Atomwaffen Schutzmaßnahmen möglich sind, wenn sie rechtzeitig und ausreichend vorbereitet werden. „Die Sicherheit verlangt Opfer! Das ist ein geschichtliches Gesetz."

Gesagt, getan. In den Jahren von 1956 bis 1958 entstand auf dem Gelände Hauptstraße Nr. 92-93 als Wohn- und Geschäftsgebäude das sogenannte „Atom-Hochhaus" nach Entwürfen des Architekten Hans Schoszberger (1907-1997). Das heute unter Denkmalschutz stehende Gebäude sollte angeblich einer Nuklearexplosion widerstehen.

 

 

 

 

 

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