Name seit 1906, benannt nach dem Kommunalpolitiker Johannes Homuth (*30.03.1839; † 2.03.1922). Er war seit 1892 Mitglied der Schuldeputation, des Schulkuratoriums sowie des Rechnungs-, Steuer- und Gesundheitsausschusses. Noch bevor er sich 1910 aus der Politik zurückzog, wurde eine Straße nach ihm benannt. Der Gemeindeälteste und Ehrenbürger von Friedenau wurde auf dem Friedhof Stubenrauchstraße bestattet (Grabstelle 25-1). Am 09.12.1958 beschloss der Senat von Berlin, Homuths Grab zum Ehrengrab der Stadt Berlin zu erklären (Stand: Oktober 2016). So erfreulich es ist, dass dieses Grab (vorerst) erhalten bleibt, so unerklärlich sind dafür die Beweggründe des Senats - wenn den Gräbern für den Optiker Carl Bamberg oder den Photopionier Ottomar Anschütz diese Anteilnahme nicht gewährt wird.

 

 

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