Wielandstraße Nr. 16. Foto H&S, 2017

Wielandstraße Nr. 16

 

Das Haus Wielandstraße Nr. 16 liegt im „gefühlten Friedenau“. Es wurde 1887 nach Entwürfen von Architekt Carl Schäfer (1844-1908) für den Hofkunsthändlers Eduard Müller erbaut. Drei Jahre zuvor erhielt die Straße ihren Namen. Das Landesdenkmalamt Berlin hat die Villa zum Baudenkmal erklärt. Erläuterungen dazu gibt es nicht.

 

Aktueller Eigentümer ist die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Bekannt ist uns bisher, dass der spätere Besitzer, der Fabrikant Hermann Ramm, 1925 den „Einbau eines Ateliers im Dachgeschoss“ beantragte und von der Städtischen Baupolizei Schöneberg auch genehmigt bekam. 1930 war er nicht mehr. Besitzerin war nun seine Witwe Frieda Ramm. Wie es mit dem Anwesen weiterging, ist uns bisher nicht bekannt.

 

Aktuell wissen wir nur, dass sich auf dem Grundstück eine mehr als 130-jährige Buche mit einem Umfang von 3,70 Meter befindet, der, wenn es nach dem Willen des Schöneberger Bezirksstadtrats Jörn Oltmann (DIE GRÜNEN) geht, durch eine Verdichtung im Blockinneren mit Neubau und Tiefgarage und dem Entfernen ihres weitverzweigten Wurzelwerks das Ende bevorsteht.

 

 

 

 

Der Architekt Paul Schäfer

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Der Architekt Carl Schäfer in Sächsische Biografie

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