Wirtschaftsgebäude Gutshaus zum Rabenstein

Architekt Hans Altmann, 1911

 

 

Kein Gast hat Krummhübel in der Literatur so bekannt gemacht wie Theodor Fontane. Dafür stehen die Erzählung über den ungeklärten Mord an einen Förster im Roman „Quitt“ oder die Geschichten aus „Von, vor und nach der Reise“. Zwischen 1872 und 1890 hatte Fontane am Riesengebirge mehrmals den Sommer verbracht. Damals war es Mode geworden, direkt unter der Schneekoppe in oft recht bescheidenen Unterkünften Ferien zu machen. Mit der Riesengebirgsbahn von Erdmannsdorf (Mysłakowice) nach Krummhübel (Karpacz) im Jahr 1895 kamen mehr Gäste, darunter der Friedenauer Gemeindebaurat Hans Altmann mit Ehefrau Gertrud und den Söhnen Günther und Hans-Peter. Es ist wohl davon auszugehen, dass Altmann während des Urlaubs 1911 als eine Art „Freundschaftsdienst“ den Entwurf für das „Wirtschaftsgebäude des Gutshauses zum Rabenstein, Wolfshau bei Krummhübel“ fertigte. Aus heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen war es ihm wichtig, dass er diesen Bau im „Fragebogen der Reichskammer für Bildende Künste, Fachverband der Architekten“ als „persönliches Werk“ aufführt.

 

 

 

Wir wären dankbar, wenn uns die Freunde des Riesengebirges zu diesem Projekt weiteres Material zur Verfügung stellen könnten.

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