Bild der Woche

 

Einladung der Ev. Philippus-Nathanael-Kirchengemeinde zum Sommerbasar am Sonnabend, 15 Juli 2017, auf dem Grazer Platz vor der Nathanael-Kirche

Bild der Woche

 

Einladung in die Philippus-Kirche für den 24. und 25. Juni 2017

Bild der Woche

 

Das Friedenauer Gymnasium am Maybachplatz entstand nach einem Entwurf der Architekten Paul Engelmann und Erich Blunck, denen auch die Bauausführung übertragen wurde. Der Komplex mit Schulhaus, der nordwestlich sich anschließenden Turnhalle und dem Direktorenwohnhaus in der Südostecke wurde im März 1903 eröffnet.

Das „Zentralblatt der Bauverwaltung“ publizierte am 27. Juni 1903 einen Bericht. Auf zwei der veröffentlichten Fotos ist jene hohe Stele abgelichtet, die wir als „Bild der Woche“ vorgestellt haben. Die Bildunterschriften lauten: „Ansicht in der Handjerystraße“ sowie „Bismarckstein und Eingang zur Turnhalle“. Die Nordseite zeigt das Reliefbildnis von Martin Luther mit dem Liedvers „Ein feste Burg ist unser Gott", die Südseite das Bildnis Otto von Bismarcks mit der Inschrift „In Trinitate Robur" (In der Dreiheit liegt die Kraft). Leider gibt es keinen Hinweis auf den Schöpfer.

Im Bericht heißt es, dass „durch Zusammenfassen der künstlerischen Mittel eine verhältnismäßig reiche Wirkung erzielt wurde. Für sämtliche Architekturgliederungen ist Sandstein verwendet worden“. Im Architekturmuseums der TU Berlin befinden sich „Zeichnungsstudien“ von Erich Blunck, die darauf schließen lassen, dass dieser Architekt auch für die weiteren dekorativen „Bildwerke“ gesorgt hat. Dafür sprechen die Reliefs über den Hauptportal und die in Sandstein gehauenen Hinweisschilder „Handjerystraße“ und „Maybachplatz“.

Nachtrag: Die an der Nordwestecke gelegene Turnhalle (zwischen Schule und Edeka) wurde im Weltkrieg zerstört. Das Gymnasium erhielt 1958 den Namen Friedrich-Bergius-Oberschule. Der Maybachplatz wurde 1961 in Perelsplatz umbenannt.

 

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