Name seit dem 22. Oktober 1875. Mit dem Friede von Frankfurt wurden Elsass und Lothringen 1871 Deutschland angegliedert. Friedenau würdigte das Ereignis mit der Umbenennung der bisherigen Querstraße III in Niedstraße, einem Fluss, der zwischen Lothringen und dem Saarland grenzüberschreitend verläuft.

 

Die Berichte über die prominenten Bewohner der Niedstraße verdrängen mitunter, dass in dieser Straße zwischen 1882 und 1935 mehr als ein Dutzend Häuser stehen, die von herausragenden Baumeistern entworfen wurden und seit geraumer Zeit unter Denkmalschutz stehen. Um ein gewisses Gleichgewicht herzustellen, zitieren wir dazu jene fundierten Beschreibungen der Baudenkmale, die in der Topographie Friedenau von Peter Lemburg (Architekturhistoriker), Gabriele Schulz (Gartendenkmale) und Dietrich Worbs (Baudenkmale) im Verlag Willmuth Arenhövel, Berlin 2000, veröffentlicht wurden. Wir hoffen, dass wir über diese Webseite die knapp bemessenen Informationen über Architekten und Bauherren demnächst ergänzen können.

 

Unter den nachfolgenden Hausnummern finden Sie Beiträge zu Bauten und Bewohnern, darunter zu Nr. 5 Colmar von der Goltz, Loewe Opta, Elfriede Mechnig und Erich Kästner, Nr. 10 Max Halbe, Nr. 13 Hans Bohrdt und Günter Grass, Nr. 14 Karl & Luise Kautsky, Uwe Johnson, Karl Schmidt-Rottluff und Kommune I, Nr. 25 Carl Gustav von Negelein und Günther Weisenborn sowie Nr. 31 Leonhard Sandrock.