Name seit 1895, benannt nach der für den Weinbau bekannten Kulturlandschaft zwischen Hochheim am Main und Rüdesheim am Rhein.

 

II. Gemeindeschule, 1906 (heute Stechlinsee-Schule). Architekt Johannes Duntz

Rheingaustraße Nr. 7

II. Gemeindeschule (heute Stechlinsee-Grundschule)

Entwurf Johannes Duntz

Bauzeit 1904-1906

Bauherr Gemeinde Friedenau

 

Vorgeschichte

Seit 1873 bestand in der Moselstraße Nr. 5 die „Roennebergsche Höhere Mädchenschule“. 1875 kam eine Gemeindeschule mit einer Klasse in der Ringstraße Nr. 49 hinzu. Ab 1876 diente die Villa Albestraße Nr. 32 als Schule. Dr. Carl Lorenz (1851-1914) eröffnete in der Schmargendorfer Straße Nr. 24-26 eine Privatschule für Knaben, anfangs nur mit Vorschulklassen, später als Höhere Knabenschule, 1891 erweitert um eine Höhere Mädchenschule. Die Gemeinde Friedenau errichtete 1890 eine Schule mit Turnhalle in der Albestraße. Die Villa Albestraße Nr. 32 wurde 1895 abgerissen. Auf dem Grundstück entstand ein Schulhaus mit 15 Klassen, das bis 1906 das einzige kommunale Schulgebäude des Ortes blieb. 1897 gab die Lorenz‘sche Privatschule auf.

 

 

Da die ersten vier Klassen des Gymnasiums bisher in der Gemeindeschule Albestraße untergebracht waren, wurde es durch das außerordentliche Anwachsen der Bevölkerung erforderlich, für das Gymnasium ein eigenes Gebäude zu errichten. Nach den Plänen der Regierungsbaumeister Erich Blunck und Paul Engelmann entstand zwischen April 1901 (Grundsteinlegung) und Juni 1903 (Einweihung) das Gymnasium am Maybachplatz (Perelsplatz). 1904 kam die Turnhalle dazu, 1905 das Direktorhaus.

 

Schulstandort Rheingaustraße/Goßlerstraße

1903 erwarb die Gemeinde vom Berlin-Charlottenburger-Bau-Verein Grundstücke für Schulbauten zwischen Goßler- und Rheingaustraße. In der Gemeindevertretersitzung am 20. Januar 1905 gab es eine lebhafte Debatte über das Bauprojekt. Dazu führte der Gemeindebaurat Johannes Duntz aus: In dem neuen Gebäude sollen 48 Klassen nach Süden, 16 nach Osten und 10 nach Westen zu liegen kommen. Die Klassen sind für die Aufnahme von bis zu 64 Schülern berechnet. Das Gebäude wird 19 Meter hoch und steht mit der Turnhalle nicht in direkter Verbindung. Der zunächst zu erbauende Flügel erhält 22 Klassen und kostet ohne Einrichtung 190000 M. Die Wohnräume für den Heizer und Schuldiener kommen in den Keller zu liegen. Die Schulhöfe erhalten einen Flächenraum von 2279 bzw. 4313 Quadratmeter. Das ganze Gebäude fasst 72 Klassen und würde beim ganzen Ausbau 600000 M. kosten.

 

Die II. Gemeindeschule nach Plänen von Architekt Johannes Duntz wurde am 1. Oktober 1906 eingeweiht. Das Schulgebäude ist ein viergeschossiger Putzbau auf hohem Souterrain mit steilem Walmdach auf einem Rechteckgrundriss, zweibündig angelegt mit einem Mittelflur und Klassenräumen an jeder Längsfront. Auf dem Dach erhebt sich ein Dachreiter. In der Mittelachse jeder Längsfront ist ein breiter Mittelrisalit eingefügt, in dem jeweils asymmetrisch ein erkerartig vorspringendes Treppenhaus so angeordnet ist, dass im Grundriss die beiden Treppenhäuser an der Ost- und der Westseite des Schulbaus nicht genau einander gegenüber, sondern versetzt liegen, um die Fluchtwege zu verkürzen. Der Mittelrisalit wird mit einem großen neobarocken Giebel mit Uhr überhöht, dem ein kleinerer Giebel für den Treppenhauserker vorgesetzt ist, in dem die Jahreszahl „1906“ als Datum der Fertigstellung der Schule zu lesen ist. Auch die Seitenfronten sind durch neobarocke Giebel bekrönt. Die Längsfronten mit ihren gleichmäßig gereihten Fensterachsen werden durch Bauschmuck kaum belebt, dafür sind die 26 Buchstaben des Alphabets in Fraktur in die Pfeiler des Gebäudes beiderseits des Treppenhauses eingelassen. Topographie Friedenau, 2000

 

In der Gemeindevertretersitzung vom 14. Mai 1906 wurde über die Bewilligung der Mittel für den Bau einer zweigeschossigen Turnhalle beraten: Für die im Bau begriffene Gemeindeschule ist die Errichtung eines Turnhallengebäudes erforderlich, in welchem zwei Hallen übereinander angeordnet werden sollen. Die Errichtung ist auf dem zwischen der Goßler-und Rheingaustraße belegenen Gemeindeterrain so geplant, dass der an das Grundstück anstoßende unschöne Brandgiebel des Hauses Ecke Goßler- und Hertelstraße durch denselben wieder verdeckt wird. Die beiden Turnhallen, von denen die obere auf einer 1,90 Meter breiten Treppe erreicht wird, erhalten eine Abmessung von 12x24 Meter; an dieselben schließen sich in jedem Geschosse je ein Auskleideraum von 35 Quadratmeter, ein Geräteraum von 26,18 Quadratmeter und ein Turnlehrerzimmer von 11,55 Quadratmeter an. Außerdem sind für jede Turnhalle ein Lehrerabort, 2 Schulaborte und einige Pissoirstände vorgesehen. In der unteren Turnhalle, welche auch zeitweise als Festsaal bzw. Aula für die Volksschule dienen soll, ist eine balkonartige Galerie für Zuschauer geplant, auf welcher in zwei Reihen 45 bis 50 Personen sitzen können. Die Baukosten des Entwurfes betragen 80000 M. ohne innere Ausrüstung. Ferner lässt sich durch einen Mehraufwand von 5000 M. im Dachgeschosse eine Wohnung von 3 Zimmern und Küche für einen Turnhallenwärter herstellen.

 

In der Gemeindevertretersitzung wurde nach Schluss der öffentlichen Verhandlung beschlossen, Herrn Architekt Duntz vom 1. Oktober 1906 ab lebenslänglich anzustellen. Das Gehalt wurde auf 3900 M. festgesetzt und endet nach 15 Jahren mit dem Höchstgehalt von 4800 M.

 

Rheingaustraße 19. Topographie Friedenau. Aufnahme 1999

Rheingaustraße Nr. 19

Baudenkmal Mietshaus, 1910

Entwurf Heinrich Möller

Bauherr Schlossermeister Max Obst

 

Das viergeschossige, zwölfachsige Mietwohnhaus Rheingaustraße Nr. 19 kann als Musterbeispiel für die Auswirkungen der Bauordnung von 1892 gelten. Es wurde auf L-förmigem Grundriss erbaut. Das einseitig freistehende Wohnhaus bildet mit dem benachbarten Haus ein Doppelmietwohnhaus. Zwei Treppenhäuser erschließen das Haus, eines an der Straßenfront, das andere im Bauwich. Die Straßenfassade ist asymmetrisch konzipiert. Die freistehende Ecke wird von einem Eckquerhaus mit flachem, klassizistischem Giebel gebildet und die Front durch einen asymmetrischen, im ersten Obergeschoss auskragenden, breiten Vorbau mit zwei Loggien pro Geschoss gegliedert, die in der Mitte jeweils zwei übereinanderstehende ovale Fenster einfassen. Im Erdgeschoss sind beiderseits des Säulenportals Balkons angeordnet. Topographie Friedenau, 2000

 

 

 

Der Architekt und Maler Heinrich Möller (1879-1943) ist heute leider in Vergessenheit geraten. Seine noch existierenden Bauten legen nahe, Möller sowohl als Architekten als auch als Maler in Erinnerung zu rufen. Die Recherchen gestalten sich schwierig. Das Landesdenkmalamt Berlin nennt u. a. das Wohnhaus für den Kaufmann Leo Kestel In der Halde Nr. 18/20: Möller erschuf mit jedem seiner Bauten ein Gesamtkunstwerk, bei dem sowohl die innere Erschließung und Gestaltung als auch die Ausbildung des Baukörpers einschließlich Materialwahl und Farbgebung seinem künstlerischen Entwurf unterworfen waren. Er arbeitete mit den ornamentalen Möglichkeiten des Backsteins und erzeugte eine lebhafte Textur mit kristallin anmutenden Musterungen. Auch beim Haus Kestel ging Möller von einer einfachen, wohl proportionierten kubischen Großform aus und entwickelte seine künstlerischen Vorstellungen überwiegend im Detail. Für die Straßenfassade schuf er eine starke Plastizität dadurch, dass die Wand in der Mittelachse über dem Eingangsportal abgetreppt zurücktritt und gleichzeitig mit dem sich vorwölbenden Fenster im Obergeschoss eine Gegenbewegung einleitet. Dieses Spiel mit plastischen Formen, wie es auch in den Ziegelmustern und Fenstereinfassungen der übrigen Fassaden zu finden ist, belebt die Wandflächen, ohne die Ruhe des gesamten Baukörpers zu stören. Die Bedeutung des Gebäudes liegt in seiner expressionistischen Gestaltungsweise in Verbindung mit dem Material Klinker, die im deutlichen Gegensatz steht zur vorherrschenden Bebauung in der Umgebung. Ausführung Baugesellschaft Kronos. LDA Berlin

 

Zu Möllers Bauten soll auch das Palastkino Stern in der Hermannstraße Nr. 49 gehört haben, das in den Jahren 1925 bis 1926 von Max Bischoff und Heinrich Möller sowie dem Ingenieur Gustav Heun durch einen Umbau eines ausgebrannten Hinterhaus-Saales entstand, Der breite Eingangsbereich bestand aus dem erneuerten Erdgeschoss und ersten Obergeschoss des Wohnhauses, neben der Tür befanden sich Schaukästen mit dem Kinoprogramm. Die Vorhalle bildete ein Raum mit dunkler Holzverkleidung und blaugoldener Decke. Der rechteckige Zuschauerraum bot im Parkett 638, auf dem Rang 464 und in den in den Saal ragenden Logen 98 Zuschauern Platz. 1935 baute Heinrich Möller die Fassade um, im Zweiten Weltkrieg wurden Teile des Gebäudes zerstört, die 1946 wiederhergestellt werden konnten. 1956 wurde das Kino vom Architekten de Born umgebaut. 1973 kam das Aus. Aus dem Kino wurde ein Supermarkt. Quelle: Alle Kinos. Klaus Weber, Gönnhein

 

Rheingaustraße 22, Aufnahme von 1999. Topographie Friedenau

Rheingaustraße Nr. 22

Baudenkmal Mietshaus

Entwurf Schüler & Montag

Bauherr F. M. Max Ohlrich

1910-1911

 

Das Eckhaus Rheingaustraße Nr. 22/Schwalbacher Straße Nr. 8 wurde 1910-11 von Schüler & Montag mit einem rechteckigen Grundriss errichtet. Es ist an das Nachbarhaus Schwalbacher Straße Nr. 7 gebaut worden. Das Haus hat zwei Treppenaufgänge, je einen in der Rheingaustraße und in der Schwalbacher Straße. Die beiden Straßenfronten weisen je zehn Achsen auf und sind identisch im Aufbau: Ihre Mitte wird jeweils durch einen breiten, im ersten Obergeschoss auskragenden Erker- und Loggienblock eingenommen, der in der Mitte Doppelloggien aufweist. Die Brüstungen der Erker und Loggien im zweiten Obergeschoss sind mit antikisierenden Relieffiguren (Faunen, Mänaden und anderen) besetzt. Ansonsten ist das Eckhaus - von den Eingangsrundbogenportalen abgesehen - fast schmucklos.

Topographie Friedenau, 2000

 

Elektrizitätswerk Friedenau, 1910. Archiv Barasch

Rheingaustraße Nr. 30

Elektrizitätswerk Friedenau

Architekt Johannes Duntz

Bauzeit 1905-1907

Bauherr Gemeinde Friedenau

 

Johannes Duntz war nach dem Tod des Gemeindearchitekten Max Nagel 1904 bis zur Berufung von Hans Altmann 1906 der kommissarische Stellvertreter des Gemeindearchitekten. An kommunalen Bauten hat er geschaffen: 1904-1906 II. Gemeindeschule (Stechlinsee-Grundschule), 1904-1906 Turnhalle II. Gemeindeschule, 1905-1906 Schuldirektorenwohnhaus am Maybachplatz (Perelsplatz) sowie 1905-1907 das Elektrizitätswerk.

 

 

 

Die Straßenbeleuchtung, welche ursprünglich durch Petroleumlampen erfolgte, die die Kolonisten selbst aufstellten, konnte auf die Dauer nicht lange verbleiben. 1880 stellte der „Haus- und Grundbesitzer-Verein" den Antrag auf Einführung der Gasbeleuchtung. 1891 wurde diesem Wunsche durch Abschluss eines Gaslieferungsvertrages mit der Imperial Continental Gas-Association Rechnung getragen. Es kam die Elektrizität und Bürgermeister Schnackenburg wurde der Beschluss gefasst, Friedenau mit elektrischer Beleuchtung, nicht nur in den Häusern, sondern auch auf den Straßen zu versehen. Anstatt jedoch den von dem Elektrizitätswerk Süd-West angebotenen Lieferungsvertrag anzunehmen, entschloss sich die Gemeindevertretung dazu, sogleich ein eigenes Elektrizitätswerk an der Rheingaustraße Nr. 30/Kreuznacher Straße Nr. 2 zu errichten. Im April 1905 ließ „die Gemeindeverwaltung bereits die Bedingungen drucken, unter denen die Stromabgabe erfolgen soll. Es dürfte sich empfehlen, die Anmeldungen frühzeitig zu bewirken, damit der Anschluss an die Häuser leichter bewerkstelligt werden kann und unnötige Buddeleien vermieden werden. Laut Beschluss der Gemeindevertretung wird der Anschluss bis zum Zähler auf Kosten der Gemeinde hergestellt. In allen Straßen östlich und inkl. der Kaiserallee sollen Kabel gelegt werden. Die Gasgesellschaft hat sich bereit erklärt, die Gaslaternen stehen zu lassen, bis die elektrische Beleuchtung funktioniert“.

 

Am 28. September 1905 „war der langersehnte Augenblick gekommen, wo die Maschinen unseres Werkes zum ersten Male in Betrieb gesetzt wurden. Gegen 5 Uhr Nachmittags fand sich unser Herr Bürgermeister mit seiner Frau Gemahlin im Elektrizitätswerk ein, wo dieselben von der Bauleitung empfangen und mit einem Ehrentrunk begrüßt wurden. Dann trat Herr Diplom-Ingenieur Mulertt mit den Maschinisten an die zum Anlasten der Maschine dienenden Ventile. Dieselben wurden geöffnet, komprimierte Luft unter einem Druck von 50 Atmosphären strömte in die Zylinder und in demselben Augenblick setzten sich die zweigewaltigen Schwungräder in Bewegung. Nachdem dann am Schaltbrett die nötigen Schaltungen ausgeführt waren betraten Herr und Frau Bürgermeister die Galerie vor der Schalttafel. Dann drehte Frau Bürgermeister an einem Schalter und sofort erstrahlte die ganze Schalttafel im Glanze elektrischer Lampen. Die erste Lichtabgabe unseres Werkes hatte stattgefunden. Für die nächsten Tage sind nun noch umfangreiche Versuche in der Zentrale nötig. Stellt es sich dann heraus, daß alle Maschinen und Apparate tadellos funktionieren, so wird sofort mit der Ladung der Akkumulatoren begonnen und dann erhalten auch die Konsumenten Strom“.

 

Schon bald war die Anlage zu klein. Der „Friedenauer Lokal-Anzeiger“ stellte bereits am 6. Oktober 1906 folgende Überlegungen an: „Die Anlagen für Stromentwickelung bei unserem Elektrizitätswerk sind, nachdem das Werk erst vor einem Jahre eröffnet wurde, bereits zu klein und der Direktor des Werkes ist so vorsichtig, schon rechtzeitig für Aufrechterhaltung des Betriebes zu sorgen. In den Abendstunden (bis 0 Uhr abends) ist der Bedarf an Elektrizität bereits so groß, daß trotz voll belasteter Betriebsmaschine die Akkumulatorenbatterie noch ca. 80-100 Amp. Zu liefern hat. Die zuletzt angegebenen Zahlen werden sich auf ca. 150 Amp. erhöhen, wenn die Straßenbeleuchtung westlich der Kaiserallee und auf dem Sportpark in Betrieb kommt. Hierbei ist noch nicht berücksichtigt, dass fortwährend neue Anlagen angeschlossen werden. (Vom 1.-3. Oktober weitere 12 Stück.) Da die Batterie nur im Stande ist, mährend 4 Stunden 150 Amp. Zu liefern, so lässt sich schon jetzt mit Bestimmtheit sagen, dass zur Deckung des Dezemberbedarfs beide Hauptmaschinen während der Abendstunden in Betrieb genommen werden müssen. Eine Reserve ist dann also nicht mehr vorhanden. Da nun bis zur Inbetriebsetzung einer dritten Maschine reichlich 1 Jahr vergeht, vorausgesetzt, dass die Maschine sofort bestellt wird, so ist noch gar nicht abzusehen, welche Schwierigkeiten im nächsten Winter der Betrieb bieten wird. Die Frage ist nun die, ob wieder eine Maschine von 250 oder sofort eine solche von 500 PS. Aufgestellt werden soll. Die Kosten für eine betriebsfertige Maschine inkl. Dynamo und Schaltanlage, so berechnet Herr Direktor Mulertt, belaufen sich an ca. 90000 Mark für eine 250 PS. Und ca. 140000 M. für eine 500 PS. Maschine, also für letztere 50000 M. mehr. Rechnen wir 8 Proz. Für Verzinsung, Amortisation und Erneuerung, so wären also bei Anschaffung der größeren Maschine ca. 4000 M. jährlich mehr aufzubringen. Dafür ist aber dann eine sichere Gewähr geboten, dass für die nächste Zeit nicht wieder Neubauten nötig werden. Obwohl durch die größere Maschine die Rentabilität des Werkes vorläufig verschlechtert wird, so erscheint doch die Aufstellung einer größeren Maschine für die Zukunft vorteilhafter zu sein

 

Am 31. März 1911 meldete der „Friedenauer Lokal-Anzeiger“: „Mit Schließung des „Elektrizitäts-Werks der Gemeinde Friedenau“ wurde die Stromversorgung Friedenaus am 1. April 1911 vom Elektrizitätswerk Steglitz an der Birkbuschstraße übernommen.