Angelika Mann (1949-2026)
Angelika Mann ist am 21. Januar 2026 in Berlin-Rudow verstorben. Am 19. März 2026 wurde die Urne auf dem Friedhof Stubenrauchstraße beigesetzt.
Auf den Gedanken, daß sich die Legende aus dem Osten diesen Quartiersfriedhof als letzte Ruhestätte gewünscht hatte, wäre Peter Hahn nicht gekommen. Auch nicht nach der Lektüre ihrer 2013 veröffentlichten Autobiografie Was treibt mich nur?, wo unter Kurzbiografie zu lesen ist: 1973 Senkrechtstart in den ostdeutschen Medien.
Gemeint kann damit nur Auftakt ‘73 sein, eine Veranstaltung der FDJ-Bezirksleitung Berlin in Zusammenarbeit mit dem DDR-Fernsehen am 4. und 5. Januar 1973 in der Dynamo-Sporthalle in Hohenschönhausen.
Nach einem Konzept von Peter Hahn war ein Programm entstanden, das politische Statements, musikalische Einlagen, satirische Szenen sowie sportlich-dokumentarische Filmeinblendungen kombinierte. Er verzichtete auf den geplanten Singsang der gängigen Stars und setzte die Auftritte der verfemten Kabarettistin Ellen Tiedtke (mit dem Text von Hans Rascher) sowie der Band von Reinhard Lakomy mit Sängerin Angelika Mann durch. Ein halbes Jahr später gelang Peter Hahn die Flucht in den Westen. Ost-Berlin geriet in den Hintergrund. Die Autobiografie lasen wir erst 2026.
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