Hier finden Sie uns

Friedenau-Aktuell
Stierstraße 8
12159 Berlin

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

 

+49 030 8516162 +49 030 8516162

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Breslauer Platz

Lauterplatz 1907. Archiv H&S

Lauterplatz mit Rathaus Friedenau. Archiv H&S

Ein Jahr nach der Gründung von Friedenau wurde am 22. Oktober 1875 „durch den Gemeindevorstand an den Anschlagstafeln bekannt gemacht, daß der sogenannten Grenzstraße der Name Lauterstraße beigelegt worden sei“. Das Dreieck zwischen Hauptstraße (damals Friedenauer Straße), Lauterstraße und Niedstraße blieb zunächst namenlos. Im Herbst 1881 fand dort der erste Wochenmarkt in Friedenau statt. Etwa von da ab taucht die Bezeichnung Marktplatz auf. Am 13. Oktober 1913 erfolgte die Grundsteinlegung für das Friedenauer Rathaus. Die offizielle Eröffnung erfolgte im Jahr 1917 – unter der Adresse Niedstraße 1 & 2.

In den amtlichen Adressbüchern von Friedenau ist weder 1913 noch 1917 ein „Lauterplatz“ aufgeführt. Zu den unmittelbar am Platz liegenden Eckhäusern der Lauterstraße ist vermerkt: „Nr. 14/15 siehe auch Niedstraße Nr. 40/41; Nr. 18 gehört zur Schmargendorfer Straße Nr. 1.“ Immerhin erwähnt „Griebens Reiseführer“ von 1927 den „Lauterplatz“ und das „1913-15 von Altmann in Sandstein erbaute Rathaus mit gut gegliederter Fassade.“

Die Lauterstraße, dies zeigt die Photographie von 1907, war von der Ecke Schmargendorfer Straße bis zur Bennigsenstraße beidseitig von Bäumen flankiert – darunter sechs Bäume unmittelbar auf dem Lauterplatz. Es braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, dass diese Bäume dem Platz etwas „idyllisches“ und „friedenau-typisches“ gegeben haben.

Nach dem Willen der „Bürgerinitiative Breslauer Platz“ aber wurde der Lauterplatz nach den Ideen ihres federführenden „Dipl. Ing./freischaffenden Architekten“ zu einem quartiersfremden Aufmarschplatz umgestaltet. Nun gibt es ab Ecke Niedstraße nur noch einseitig Bäume, so dass die Pflasterfläche an marktfreien Tagen unwirtlicher nicht sein kann.

Bis zum Ende durchdacht war das Projekt nicht. Eigentlich ging es ursprünglich nur darum, den Platz selbst und das Stückchen Lauterstraße zwischen Nied- und Schmargendorfer Straße „autofrei“ zu machen. Dafür, und wohl nur dafür, gab es (ursprünglich) die Zustimmung der Bürgerschaft.

Dann aber sollte der 1929 von Stadtbaurat Heinrich Lassen geschaffene Pavillon zu einer „Kulturhaltestelle“ ausgebaut werden – ebenerdig „Kiosk, Wartenische mit Bank, Bistro und Servicebereich“ nebst Terrassencafé und Brunnen“, unterirdisch in der ehemaligen Bedürfnisanstalt „eine kleine WC-Anlage (1 Damen, 1 Herren, 1 Urinal) nebst Aktionsraum, Ausstellungs- und Begegnungsstätte“.

Geworden ist daraus nichts. Stattdessen wurden auf der unansehnlichen Rückseite des Pavillons und über den lichtdurchlässigen Glasbausteinen des ehemaligen Pissoirs „an den mit der Bürgerinitiative verabredeten Bodenstellen Bänke und modisch-graue Blumenkübel“ aufgestellt. „Ein harmonischer Gesamtklang in der Platzmitte“, wie gedacht, wurde nicht erzeugt – weder an Tagen ohne und schon gar nicht an Tagen mit Markt.

Der Frust über den neuen und „zu großen“ Platz ist erheblich, bei Händlern, bei Kunden und auch beim Marktleiter, der sich seit Wochen bemüht, eine befriedigende Lösung für die Aufstellung der Marktstände herbeizuführen. Derzeit vergeht kaum ein Markttag, an dem „Bürgerinitiative Breslauer Platz“ und „Friedenau-Netzwerk“ vor Ort nicht über „Marktaufstellung“ konferieren, weil der „harmonische Gesamtklang in der Platzmitte“ kaum herstellbar ist, wenn die „Kleingartenidylle“ hinter den Rückseiten der Händlerwagen verschwindet.

Wenig erfreut dürften auch die Gäste jener Lokalitäten sein, die von ihren Terrassenplätzen vor den Häusern Lauterstraße Nr. 14 bis 18 seit geraumer Zeit nur noch auf die wenig ansehnlichen Rückfronten der Marktstände blicken. Wie schön – und so gar nicht störend – war doch einst das Gedränge dazwischen. Mit Dekorationen und immer wieder neu erdachten „Marktaufstellungsplänen“ ist dem Platz nicht geholfen. Es fehlen die fünf Bäume unmittelbar auf dem Platz. Sie würden der Lauterstraße wieder ihr ursprüngliches Gepräge und dem Marktplatz eine Struktur geben, mit der sich etwas anfangen ließe.

Aus dem Buch: Friedenau - Geschichte & Geschichten

ePaper

Aufm Platz

Stadtteilzeitung Schöneberg

Ausgabe Nr. 129 März 2016

 

Viele Besucher des Breslauer Platzes werden sich fragen, wozu denn die weißen Linien dort gut sein sollen, denn wie wir aus dem Kino wissen, pflegen Außerirdische nicht in Fußgängerbereichen zu landen.

Antwort: Sie kennzeichnen den Verlauf der Lauterstraße, die sich im Platzbereich in einem rechtlichen Zwischenzustand befindet. Denn zur Zeit läuft ein Verwaltungsverfahren zur Teileinziehung nach § 4 Berliner Straßenverkehrsgesetz. Und das kann dauern. Erst wenn die im Erfolgsfall hergestellte Platzerweiterung Rechtskraft hat, werden die Linien überflüssig. Denn wo keine Autos mehr fahren, muss auch niemand mehr eine Straßenführung erkennen. Der historisch Interessierte wird sie aber auch weiterhin durch die in der Fläche verbliebenen Bordsteine entdecken können. Nun wird sich der eine oder die andere fragen, warum denn nicht für diese Zwischenzeit der vorherige Zwischenzustand I beibehalten wurde, also die Situation der notdürftig mit Teer angerampten, aber noch ungepflasterten Straße? Dann hätte man sich und der Staatskasse doch die Mühe mit der Weißmalerei ersparen können? Zur Beantwortung dieser Frage müssen wir die Welt der Straßenverkehrsordnung verlassen und in die Welt der Politik eintreten.

Zur Erinnerung: Der Zwischenzustand I trat ein, nachdem die Bezirksverordnetenversammlung am 16. April 2014 einen Baustopp für die platzseitige Lauterstraße verhängt hatte, den sie erst am 18.11.2015 wieder aufhob, nachdem das fünfköpfige Bezirksamtskollegium unter Überwindung des Widerstands von Baustadtrat Krüger (CDU) endlich die Teileinziehung der Lauterstraße und den Umbau zur absatzlosen Fußgängerzone beschlossen hatte, so wie es der rot-grüne Ursprungsantrag einst gefordert hatte. Einen Tag später begann dann die Aufpflasterung der Straße auf das Niveau der übrigen Platzfläche und wurde trotz ungünstigen Wetters noch vor Weihnachten abgeschlossen.

Doch hatte die plötzliche Eile ihren Grund. Denn für das verantwortliche Leitungsgremium des Bezirks bestand die Gefahr der Pflichtverletzung, weil die bewilligten Gelder wegen Untätigkeit des Bezirksamts in dieser Sache zum Jahresende zu verfallen drohten und die eingesetzten Bauunternehmen wegen Nichterfüllung der Verträge Schadensersatz hätten fordern können.

Um dieser Not abzuhelfen, wurde also die Lauterstraße nach Beschlusslage fertiggestellt und gleichzeitig das Straßeneinzugsverfahren eingeleitet, wohl wissend, dass bis zur endgültigen Klärung ein Straßenzustand zu schaffen war, der die Nutzung nach jetziger Widmung rechtssicher ermöglicht. Der deswegen hergestellte Zwischenzustand II führt die amtliche Bezeichnung „Spielstraße“, worauf das kleine blaue Schild mit dem Kind und dem Ball hinweist. In einer derart gekennzeichneten Straße müssen Autos Schritt fahren und sind nicht vorfahrtsberechtigt. Doch beobachten Platzbesucher weiterhin Autofahrer, die in hohem Tempo versuchen, die grüne Ampel an der Rheinstraße zu schaffen.

Und diese Ampel muss ebenfalls bleiben, bis das Verfahren rechtsgültig abgeschlossen ist. Sie wird sogar auch dann noch ihr Lied blinken, wenn die Straße aufgehoben ist, denn erst dann wird die zuständige Verkehrslenkung Berlin mit der Bearbeitung des Vorgangs beginnen. „Aktuell betragen die Bearbeitungszeiten an Lichtsignalanlagen zur Planung, Genehmigung und Umsetzung ca. 1-2 Jahre, gelegentlich auch deutlich länger“, zitierte Baustadtrat Krüger einen Vertreter der vielgeschmähten Behörde in seiner sechsseitigen Mitteilung zur Kenntnisnahme für die Novembersitzung der BVV. Und dementsprechend kann dann auch der Umbau des 20 Meter langen Einmündungs-Stummels vor der Ampel erst nach Abschluss des Verfahrens beginnen.

Und sonst?

Blicken wir daher zum Abschluss lieber noch auf etwas Erfreuliches: Die Marktaufstellung hat sich verändert. Der neue Marktleiter König ist kein Mann der Paragraphen, sondern einer mit Falkenaugen. Er hat sich die Kundenbewegungen genau angesehen, die Staus und Engpässe, hat mit den Händlern gesprochen und mit den Kunden, zu denen auch Mitglieder der BI Breslauer Platz gehören, und hat dann tatsächlich den Sprung ins kalte Wasser gewagt: Er hat etwas Neues probiert! In Friedenau!

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Kein Geschiebe mehr an der Schmargendorfer Biege, kein Gedrängel mehr an der gastronomischen Hausgartenzeile, der frühere Sackbahnhof um Achims Kaffeerenner ist zum Kreisverkehr der Suchenden geworden, und der selbstbewusste Nied-Arm verstreut derweil den geheimnisvollen Duft einer Sonderzone. Und es gibt jetzt überall dank neu geschaffener Durchlässe die freie Wahl zum Wege-Wechsel. Doch beklagt Blumen-Osterberg neben Fisch-Mausi eine etwas zu groß geratene Weg-Breite vor seinem Stand: „Die Kunden lieben es, wenn es etwas enger zugeht auf dem Markt. Gerade deswegen kommen sie!“

Und er muss es eigentlich wissen, denn nach eigener Aussage hat schon sein Großvater genau an derselben Stelle auf diesem Markt gestanden, weswegen er selbst mit eben der gleichen Entschlossenheit an genau dieser Stelle festzuhalten gedenke. Doch ist die neue Marktaufstellung ohnehin noch nicht festgeklopft, sagt Marktmeister König: Es bleibt alles so lange im Fluss, bis alle zufrieden sind.

Und dazu gehört auch die Feuerwehr Die hat nämlich aus dem Brand in der Fregestraße den Schluss gezogen, dass sie strenger darauf achten muss, dass die Brandbekämpfung nicht durch verstellte Wege behindert wird. Deswegen fordert sie nun die Durchsetzung einer für den Notfall ausreichend breiten Zufahrtsmöglichkeit für ihr Drehleiterfahrzeug auch zu Marktzeiten.

Ottmar Fischer

Offener Leserbrief an die Stadtteilzeitung Schöneberg

7. April 2016

 

Sehr geehrter Herr Protz,

In den Ausgaben Nr. 129 und Nr. 130 erschienen Beiträge des ehrenamtlichen Redakteurs Ottmar Fischer, die mich daran zweifeln lassen, ob die vom Nachbarschaftsheim Schöneberg initiierte und von Ihnen im Sinne des Presserechts inhaltlich zu verantwortende „Stadtteilzeitung“ noch journalistische Regeln einhält. Die Artikel „Aufm Platz“ (März 2016) und „Nachwuchs in Friedenau“ (April 2016) sind grenzwertig. Sie legen mehr als den Verdacht von rot-grüner „Hofberichterstattung“ nahe.

In der „Stadtteilzeitung“ weisen Sie den Leser mit keinem Wort darauf hin, dass der Autor Ottmar Fischer als Arbeitsgruppenleiter jener „Bürgerinitiative Breslauer Platz“ engagiert ist, die sich auch für die Umsetzung der Bebauungspläne auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Wilmersdorf einsetzt. Dazu kommt, dass Sie, sehr geehrter Herr Protz, sowohl für den Inhalt der Internetseiten der „Bürgerinitiative Breslauer Platz“ als auch für den Inhalt der „Stadtteilzeitung“ im Sinne des Presserechts verantwortlich sind – für mich eine nicht hinnehmbare Verquickung.

Meine historisch begründeten Einwände zur Gestaltung des Breslauer Platzes, die wesentlich von der selbstherrlichen „Bürgerinitiative“ – gegen die teilweise berechtigten fachlichen Einwände von Baustadtrat Daniel Krüger – durchgesetzt wurde, dürften Ihnen bekannt sein. Nun, da der Aufmarschplatz „fertig“ ist, wird deutlich, dass diese Einwände nicht ganz unberechtigt waren. Dazu gehört auch, dass die Baumreihe der Lauterstraße nicht wie früher bis zur Ecke Schmargendorfer Straße geführt wurde.

So konnte es dazu kommen, dass nun Kunden, Händlern und gastronomischen Einrichtungen der Lauterstraße Nr. 14 bis 18 „Enge, Staus und Engpässe“ fehlen, und „neu geschaffenen Durchlässe“ sowie die „zu groß geratene Weg-Breite“ eben keine Marktatmosphäre schaffen.

Das wollen weder die „Bürgerinitiative“ noch Ottmar Fischer wahrhaben. In seinem Artikel „Aufm Platz“ verkündet er im Sinne seines Herrn: „Kein Geschiebe mehr an der Schmargendorfer Biege, kein Gedrängel mehr an der gastronomischen Hausgartenzeile, der frühere Sackbahnhof um Achims Kaffeerenner ist zum Kreisverkehr der Suchenden geworden.“

Die Leute vermissen Geschiebe und Gedränge, sie wollen keine „freie Wahl zum Wege-Wechsel“. Blumen-Osterberg, Fisch-Mausi und einige weitere Händler wissen es eben besser: „Die Kunden lieben es, wenn es etwas enger zugeht auf dem Markt. Gerade deswegen kommen sie!“

Die „Bürgerinitiative Breslauer Platz“ darf sich zweifellos „eine gut funktionierende Gruppe“ nennen, die allerdings die wahren Interessen der Friedenauer seit geraumer Zeit wohl kaum mehr vertritt. Dementsprechend verkündet der neue Vorsitzende der „Bürgerinitiative“ Joachim Glässel im vorauseilenden Gehorsam: Der Bebauungsplan auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Wilmersdorf „ist ein wesentlicher Entwicklungsschritt für die Erweiterung Friedenaus!“

Es ist leider so, dass die mit Stadtplanung überforderte Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg am 28.10.2009 städtebauliche Leitlinien für das Güterbahnhofsgelände beschlossen hat. Auch zu diesem Thema macht sich Ottmar Fischer in seinem Beitrag „Nachwuchs in Friedenau – Ein neues Stadtquartier entsteht“ (Nr. 130, April 2016) wieder zum Sprachrohr:

„Ein Investor, der in den ersten Gesprächen mit dem Bezirksamt seine Bereitschaft zur Entwicklung des Geländes auf der Grundlage des beschlossenen Leitbildes erklärte, ein Investor, der sich während des gesamten Zeitraums der Entscheidungsfindung als ungewöhnlich kooperativ erwies, ein Investor, dem es allerdings nicht leicht fiel, die Begrenzung für Gewerbebauten auf eine Einzelfläche von 2100 m² zu akzeptieren.“ Und zum geplanten 500m langen Gebäuderiegel zwischen Wohngebiet und Bahngleisen und Autobahn versucht der Autor sogar den Zeitroman: „Hier wird man als Bahnreisender nicht an einer endlos langweiligen Wand vorbeifahren, wie man das sonst allzu oft erleben kann. Hier wird der Blick geradezu angezogen von einem aufgesetzten Kunstwerk aus kastenförmigen Reihungen quer zur öden Breite.“

Nun, da Städtebau und Stadtplanung in Berlin der Beliebigkeit anheim zu fallen drohen, fordern Architekt Hans Kollhoff, Christine Edmaier von der Architektenkammer Berlin und der Stadtplaner Harald Bodenschatz eine Diskussion über den Berliner Städtebau (Tagesspiegel vom 4.4.2016). Der Senator für Stadtentwicklung schließt sich an, sieht die dringende Notwendigkeit für einen Berliner Landschaftsplan, in dem „die Zweckbestimmung von Flächen“ festgelegt wird, darunter „die Anpflanzung, Entwicklung oder Sicherung von Grünflächen, Abgrabungsflächen, Deponien oder anderen geschädigten Grundstücken“.

Unter diesen Aspekten müsste das überaus voreilig gefasste Bauprojekt des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Wilmersdorf mit 940 Wohnungen für über 2000 Menschen nebst 780 Tiefgaragenplätzen einer erneuten Überprüfung unterzogen werden.

Im Beitrag von Ottmar Fischer wird doch sehr deutlich, dass “sich findige Baumeister (und Helfershelfer) das Kielwasser von pfiffigen Investoren (und vorgeschalteten Meinungsmachern) zunutze machen, um nach dem Motto, wo das Feld nicht bestellt ist, kann ebenso allerlei wachsen, ihre Visionen von Stadt zu entwickeln.

Begründet wird das alles mit Wohnungsnot. Ist Deutschland ein Land von Obdachlosen? Auch wenn dies zutreffen würde, teile ich die Ansicht von Kollhoff, Edmaier und Bodenschatz, dass sich die Forderung nach Schließung von Baulücken und die weitere Verdichtung der Stadt durch die von der BVV Tempelhof-Schöneberg initiierte “Lockerung der Zügel böse rächen könnte, wenn vor dem Anmarsch der Baukolonnen nicht wenigstens eine Diskussion über den Städtebau klärt, was der Rahmen für die Entwicklung des Berlin von morgen sein könnte”.

Das Nachbarschaftsheim Schöneberg wird u.a. vom Bezirk Tempelhof-Schöneberg finanziert. In diesem Haus stehen dem ehrenamtlichen Redaktionsteam der „Stadtteilzeitung“ Büro und Redaktionsräume mit Telefon, Fax, PC und Internet zur Verfügung. Das wäre ggf. zu akzeptieren, wenn dem vorgezogenen rot-grünen Wahlkampf zumindest eine ausgewogene Berichterstattung gegenübergestellt würde.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Hahn

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Peter Hahn