Name seit 1889, benannt nach Ernst von Stubenrauch (1853-1909), ab 1885 Nachfolger von Prinz Handjery als Landrat des Kreises Teltow. Auf seine Initiative hin enstand zwischen 1902 und 1906 der Teltowkanal.

 

Landrat Ernst von Stubenrauch, Denkmal in Teltow. Foto H&S, 2005

Ernst von Stubenrauch (1853-1909)

 

Am Ende seiner 23-jährigen Amtszeit als Landrat hinterließ Ernst von Stubenrauch 1908 seinem Nachfolger einen Schuldenberg von 65 Millionen Reichsmark. Kaum auszudenken, mit welcher Häme man heute eine solche „Erbschaft“ kommentieren würde und welche Verwünschungen sich der dafür Verantwortliche anhören müsste. Nicht so bei Stubenrauch: In der Bevölkerung lebte er fort als „Vater des Kreises Teltow“, als Visionär, dem selbst Historiker „Weitblick und sogar eine gewisse Genialität“ nicht absprechen können.

 

Hineingeboren wurde Ernst Leberecht Hugo Georg Colmar Stubenrauch am 19. Juli 1853 in eine Familie, die bereits seit dem 15. Jahrhundert zahlreiche kommunale und städtische Verwaltungsbeamte hervorgebracht hatte. Sein Vater Hugo war Kreisrichter im Regierungsbezirk Frankfurt (Oder), die Familie mit Mutter Pauline, der gleichnamigen Schwester und dem jüngeren Bruder Georg lebte damals in Sagan, das heutige Zagan.

 

 

 

Der Umzug nach Berlin, wo der Vater eine Praxis als Rechtsanwalt eröffnete, erfolgte 1860. Ernst besuchte das Friedrichswerdersche Gymnasium und nahm im Frühjahr 1870 das Studium der Kameralistik, Volkswirtschaft und Rechtswissenschaft an der Universität Heidelberg auf. Doch bereits am 19. Juli trat er den einjährig-freiwilligen Militärdienst im Garde-Füsilier-Regiment an und nahm im deutsch-französischen Krieg an der Belagerung von Paris teil. Der knapp 18-Jährige setzte 1871 sein Studium an der Friedrich-Wilhelm-Universität zu Berlin fort und bestand 1875 in der Wiederholungsprüfung das Referendarexamen. Nach der großen juristischen Staatsprüfung im November 1879 konnte die Karriere starten. Den entscheidenden Schritt tat Stubenrauch im August 1880. Er wurde Regierungsassessor der allgemeinen Verwaltung in Potsdam. Als Leutnant der Reserve wurde er dem 1. Garde-Regiment zugeteilt und gewann auf diese Weise Zutritt zu den Kreisen des adligen Offizierskorps. In dieser Zeit soll Stubenrauch den jungen Prinzen Wilhelm kennen gelernt haben, den späteren Kaiser Wilhelm II, der ihm zeitlebens in Freundschaft verbunden blieb und seine Projekte stets förderte.

 

Gegen den Willen des Kreistages, der mit dem Amtsvorsteher von Oppen aus Adlershof einen eigenen Kandidaten präsentierte, schlug der Potsdamer Regierungspräsident den 32-jährigen Stubenrauch 1885 als Landrat des Kreises Teltow vor. Den schwankenden Innenminister Robert von Puttkammer ließ der junge Regierungsassessor wissen: „Wenn Eure Exzellenz den Mut haben, mich hinzuschicken, ich habe den Mut, hinzugehen.“ Aus den Händen des alten Kaisers Wilhelm I. empfing Stubenrauch im Schloss Babelsberg am 18. August 1885 seine Bestallung zum Landrat. Was der energiegeladene, im Volksmund familiär, aber respektvoll als „Budenqualm“ titulierte, Verwaltungschef in den folgenden zwei Jahrzehnten im Kreis Teltow vollbrachte, hat die Erwartungen seiner Vorgesetzten weit übertroffen.

 

Stubenrauch schöpfte die Kompetenzen, die ihm die Kreisordnung von 1872 als Landrat zubilligte, voll aus. Mit eigenem Etatrecht ausgestattet, ging er daran, Chausseen auszubauen und Krankenhäuser zu errichten. Mit der finanziellen Beteiligung an Verkehrsunternehmen, Wasser- und Elektrizitätswerken sicherte er dem Kreis die Kontrolle in zentralen Versorgungsbereichen. Sein Verständnis von kommunaler Selbstverwaltung ging soweit, dass er den Bau des Teltowkanals, eigentlich eine originär staatliche Aufgabe, allein aus Kreismitteln bestritt. Seinen Kritikern, die vor der gewaltigen Schuldenlast warnten, hielt er die „großen Werte“ entgegen, die „dem Kreis Teltow und seinen Gemeinden reichen Nutzen bringen werden“. Stubenrauch behielt recht: An den Ufern des Kanals entstanden zahlreiche Industriegelände und Werften. Das für den Treidelbetrieb errichtete Elektrizitätswerk in Schönow machte die Stromversorgung für Straßenbahnen und in zahlreichen Gemeinden erst möglich. Außerdem bildete die Wasserstraße die Grundlage für die kreiseigene Dampfschiffahrt, deren Flotte bald über 25 Dampf- und Motorschiffe verfügte und sich zu einem einträglichen kommunalen Unternehmen entwickelte.

 

Kaiser Wilhelm II, der den Landrat bei der Einweihung des Kreishauses in Berlin 1891 und des Teltowkanals 1906 mit seiner Anwesenheit ehrte, verlieh Stubenrauch bereits am 1. Januar 1900 den erblichen Adelstitel. Erst dadurch gelang dem Bürgerlichen, der seit 1891 mit der aus dem Hause Genshagen stammenden Freiin Frida von Eberstein verheiratet war, der endgültige Sprung in die Klasse des Adels. Der Vorgang zeigt, dass Ernst von Stubenrauch trotz seiner modernen Auffassung kommunaler Verwaltung tief im monarchischen System Preußens wurzelte. Er war ein typischer Vertreter eines wilhelminischen Beamten, der zwar die „Hydra der Instanzen“ beklagte, aber eben auch gegen die „demokratische Flut“ und „alle bösen Geister“ antrat, „die an dem gesunden Körper unseres Volkes nagen“.

 

Seiner Beliebtheit in der Bevölkerung tat dies keinen Abbruch. Der hünenhafte, 1,83 Meter große Landrat mit dem aufgezwirbelten Schnurbart strahlte väterliche Autorität aus. Nach dem Zeugnis seines langjährigen Mitarbeiters Adolf Hannemann, erfreute sich Stubenrauch „in allen Schichten der Kreisbewohner und darüber hinaus höchster Verehrung“. Der Abschied aus dem Landratsamt, den seine Berufung zum Berliner Polizeipräsidenten am 6. Januar 1908 mit sich brachte, fiel Stubenrauch schwer. Kurz danach verstarb der erst 56-Jährige während eines Kuraufenthaltes an Kehlkopfkrebs. Die Trauerfeier fand in der Berliner Garnisonkirche am 8. September 1909 statt. An der damaligen Kreisgrenze, dem Tempelhofer Feld, erwartete eine Abteilung berittener Gendarmen den Trauerzug. Auf dem Weg nach Genshagen, wo Ernst von Stubenrauch auf dem Kirchhof gegenüber dem Gutshaus seine letzte Ruhe fand, nahmen Hunderte Abschied. Zwischen Tempelhof und Mariendorf überquerte das Geleit den Teltowkanal – Gelegenheit, das mutige Werk noch einmal zu grüßen.

 

Stubenrauchstraße 3. LDA, 1988. Topographie Friedenau, 2000

Stubenrauchstraße Nr. 3

 

Die Architektensozietät Steinbrucker & Raubert taucht 1908 erstmals in Berlin NW 7, Friedrichstraße Nr. 83, auf – Franz Peter Steinbrucker mit Wohnung in Charlottenburg, Berliner Straße Nr. 12, Arthur Raubert in Friedenau, Sieglindestraße Nr. 2. In der Datenbank des Landesdenkmalamts Berlin werden ihre Mietshäuser Stubenrauchstraße 3 (1908), Goßlerstraße 24-25 (1908-09) und Bundesallee 79A-81 (1910-11) aufgeführt. Der Friedenauer Lokal-Anzeiger merkte später zu Steinbrucker an, dass er in mehrfach anerkannter, baukünstlerisch und städtebaulich vorbildlicher Weise in der Errichtung der Häuser Stubenrauchstraße 9, Goßlerstraße 24 und 25, Kaiserallee 82, 81 und 79a gezeigt hat, wie tiefgehende Baublöcke in praktischer und schönheitlicher Weise aufgeteilt werden können.

 

Die Topographie Friedenau konzentrierte sich im Jahr 2000 auf den Bau selbst: Das viergeschossige Haus ist streng achsensymmetrisch angelegt. Auf hohem Souterrain erhebt sich ein vorspringender Mittelpavillon mit Mittelrisalit, der den viersäuligen Hauseingang mit Giebel enthält (im Tympanon ein geflügelter Frauenkopf zwischen zwei Füllhörnern). Die Brüstungsfelder zeigen in flachem Relief Verzierungen: Girlanden, Masken mit Musikinstrumenten, Opferszenen, in der Mitte eine Lyra. Die seitlichen Loggien sind durch eine eng gesproßte Verglasung als Wintergärten geschlossen. Das Haus ist ein Zweispänner, dessen große Wohnungen sich bis in die Seitenflügel erstrecken.

 

 

 

 

 

Steinbrucker war nach Studien an der Staatsgewerbeschule Salzburg und der Technischen Hochschule Charlottenburg zwei Jahre im Atelier von Carl Demel (1867-1915) in Salzburg und bei Marmorek, Breßler & Wittrisch in Wien tätig. Es folgten Assistentenjahre bei Friedrich Seeßelberg (1861-1956) und Theodor Goecke (1850-1919), bei dem er an den städtebaulichen Neugestaltungen für die Villenstadt Schulensee, die Gartenstadt Riddagshausen und die Stadterweiterung Braunschweigs mitgearbeitet hat. Bekannt wurde er durch seine Entwürfe für den Wasserturm in Finsterwalde (1910) und die Bebauungspläne für Guben, Johannisthal, Eckernförde, Kreuzburg und Dülmen.

 

Die Datierung für das Haus Stubenrauchstraße Nr. 3 wird mit dem Jahr 1908 angegeben. Arthur Raubert und Franz Peter Steinbrucker lieferten den Entwurf, traten gemeinsam als Bauherren auf und waren Eigentümer. 1913 die Trennung. Raubert (mit Wohnung Kaiserallee Nr. 81) bleibt bis 1920 Eigentümer. 1918 zieht dort der Historiker Prof. Ernst Perels (1882-1945) als Mieter ein, dessen Sohn Friedrich Justus Perels (1910-1945) von 1922 bis 1929 Schüler das Friedenauer Gymnasiums (jetzt Friedrich-Bergius-Schule) war. Raubert verkauft das Haus 1921 an den Wilmersdorfer Kaufmann Wachtel und bleibt als Mieter wohnen. 1925 übernimmt das Anwesen die Verwertungsgesellschaft Charlottenburg. Arthur Raubert müsste 1935 verstorben sein, denn ab 1936 ist Witwe M. Raubert als Mieterin verzeichnet. Mehr ist über diesen Architekten bisher nicht bekannt.

 

Franz Peter Steinbrucker wird 1913 alleiniger Eigentümer des Hauses Stubenrauchstraße Nr. 9. Nach seinem Tod übernimmt Witwe Charlotte Steinbrucker das Anwesen, dass sie 1922 an den Fabrikbesitzer B. Bloch verkauft. Sie selbst bleibt Mieterin.

 

Franz Peter Steinbrucker (1874-1918) war mit der Kunsthistorikerin Dr. phil. Charlotte Steinbrucker (1886-1965) verheiratet. Aus der Ehe stammt der im November 1909 in Friedenau geborene Sohn Franz Theodor. Charlotte Steinbrucker promovierte 1914 mit einer Arbeit über Lavaters Physiognomische Fragmente im Verhältnis zur bildenden Kunst. Vier Jahre später stirbt ihr Ehemann nach längerem Leiden am 4. September 1918 im Alter von 44 Jahren. Der Sohn ist 9 Jahre alt. Sie arbeitet bei den Staatlichen Museen (1921-1925), Staatsbibliothek (1926), Rauch-Schinkel-Museum (1927), wird vereidigte Sachverständige am Kammergericht, gibt den Briefwechsel von Daniel Chodowiecki mit seinen Zeitgenossen heraus (1927) und scheibt kunsthistorische Beiträge für die Zeitschrift Der Kunstwanderer, darunter über Französische Zeichnungen im Besitz der Stadt Schöneberg, die in den Besitz der Kunstdeputation des Bezirksamts Berlin-Schöneberg gelangt sind. Von 1939 bis 1945 ist Charlotte Steinbrucker Mitarbeiterin der Reichstauschstelle in der Preußischen Staatsbibliothek Unter den Linden, wohl damit beschäftigt, in den Bibliotheken doppelt vorhandene Bücher auf andere Bibliotheken zu verteilen. Charlotte Steinbrucker soll am 8. April 1965 in Berlin verstorben sein.

 

Bereits 1914 erscheint von ihr im Verlag von Wilhelm Borngräber Lavaters Physiognomische Fragmente im Verhältnis zur bildenden Kunst – Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde genehmigt von der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin. 1919 gibt Charlotte Steinbrucker im Verlag Duncker Daniel Chodowiecki – Briefwechsel zwischen ihm und seinen Zeitgenossen Band 1 (1736-1786) heraus. Es folgen 1921 im Verlag Walter de Gryter Briefe Daniel Chodowieckis an Anton Graff, 1928 Briefe Daniel Chodowieckis an die Gräfin Christiane von Solms-Laubach, 1937 Bildende Künstler deutscher Abstammung in den Vereinigten Staaten von Amerika und Von deutschen Bildteppichen – eine Übersicht der Geschichte der deutschen Bildteppichkunst von der romanischen Zeit bis in die Gegenwart. 1939 erscheint Carl Friedrich Schinkel – Verzeichnis seiner Denkmalsentwürfe. Zwischendurch machte sie in der Zeitschrift für alte und neue Kunst, für Kunstmarkt und Sammelwesen Der Kunstwanderer auf Petitessen aufmerksam, darunter Beiträge zu Pariser Bildteppichen, Sammlung bedeutender schwäbischer Plastiken im Besitz der Stadt Rottweil und, was für das Museum Schöneberg von Interesse sein könnte, Französische Zeichnungen im Besitz der Stadt Schöneberg, die durch eine Stiftung des Generals von Spankeren in den Besitz der Kunstdeputation des Bezirksamts Berlin-Schöneberg gelangt ist..

 

Stubenrauchstraße 5. LDA, 1988

Stubenrauchstraße Nr. 5

Baudenkmal Mietshaus

Datierung 1899-1900

Entwurf & Bauherr F. & H. Wesel

 

Das Haus Stubenrauchstraße 5 ist ein dreiseitig freistehendes, neobarockes, viergeschossiges Mietwohnhaus, das 1899-1900 nach Plänen von F. und H. Wessel errichtet wurde (die Familie Wessel baute sich 1901 auf Schwanenwerder in der Inselstraße 37 noch ein Landhaus für den Sommer). Das Haus - ein Einspänner mit großbürgerlichen 7-Zimmer-Wohnungen - besteht aus einem Vorderhaus und einem langgestreckten Seitenflügel, der zum Park orientiert ist. Das dreiachsige Vorderhaus zeigt Loggia, Mittelrisalit und Fenster sowie an der Ecke einen ausladenden Standerker durch alle vier Geschosse. Hinter der aufwendigen Fassade liegen Esszimmer (mit Loggia), Wohnzimmer und Salon (mit Erker). Das Treppenhaus ist an der Hofseite im Vorderhaus mit Fenstern zum Park angeordnet, die eine vorzügliche Grisaillemalerei zeigen. An der Rückseite des Vorderhauses befindet sich neben dem Treppenhaus eine breite Loggia in allen Geschossen. Der Seitenflügel ist fünfachsig. Die Fassaden des Vorderhauses und des Seitenflügels sind gleich opulent dekoriert: unter dem Traufgesims mit einem hohen Fries von Putten und Girlanden über Rundbogenfenstern und an den Fensterstürzen des Hochparterres mit jeweils einem Frauenkopf mit geflügeltem Helm.

Topographie Friedenau, 2000

Stubenrauchstraße 7. LDA, 1988

Stubenrauchstraße Nr. 7

Baudenkmal Landhaus

Datierung 1891

Entwurf Architekt E. Kreuschmer

Bauherr Mechaniker Theodor Ludewig

 

Das Haus Stubenrauchstraße 7 nach Plänen von E. Kreuschmer erbaut - ist ein zweigeschossiges, vierachsiges Rohziegel-Zweifamilienwohnhaus auf hohem Souterrain mit einem niedrigen Drempel und einem flach geneigten Walmdach. Es steht einseitig frei. Der Grundriss basiert auf dem Vierfelder-Grundriss. Der Eingang und das vorspringende Treppenhaus, begleitet von einer zweigeschossigen hölzernen Veranda, befinden sich an der Ostseite. Das Haus ist in hellrotem Ziegelmauerwerk mit dunkelroten Ziegelstreifen ausgeführt. Das Lanzengitter der Einfriedung ist original erhalten.

Topographie Friedenau, 2000

Todesanzeige Franz Peter Steinbrucker, September 1918

Stubenrauchstraße Nr. 9

 

In diesem Haus verstarb am 4. September 1918 der Architekt Franz Peter Steinbrucker im Alter von 44 Jahren. Er hinterließ Ehefrau Dr. phil. Charlotte Steinbrucker (1886-1965)) und Sohn Franz Theodor Steinbrucker (geboren 1909).

 

Steinbrucker war nach Studien an der Staatsgewerbeschule Salzburg und der Technischen Hochschule Charlottenburg zwei Jahre im Atelier von Carl Demel (1867-1915) in Salzburg und bei Marmorek, Breßler & Wittrisch in Wien tätig. Es folgten Assistentenjahre bei Friedrich Seeßelberg (1861-1956) und Theodor Goecke (1850-1919), bei dem er an den städtebaulichen Neugestaltungen für die Villenstadt Schulensee, die Gartenstadt Riddagshausen und die Stadterweiterung Braunschweigs mitgearbeitet hat. Bekannt wurde er durch seine Entwürfe für den Wasserturm in Finsterwalde (1910) und die Bebauungspläne für Guben, Johannisthal, Eckernförde, Kreuzburg und Dülmen.

 

 

 

 

 

 

 

Die Architektensozietät Steinbrucker & Raubert taucht 1908 erstmals in Berlin NW 7, Friedrichstraße Nr. 83, auf – Inhaber Franz Peter Steinbrucker mit Wohnung in Charlottenburg, Berliner Straße Nr. 12, und Arthur Raubert in Friedenau, Sieglindestraße Nr. 2. In der Datenbank des Landesdenkmalamts Berlin werden ihre Mietshäuser Stubenrauchstraße 3 (1908), Goßlerstraße 24-25 (1908-09) und Bundesallee 79A-81 (1910-11) aufgeführt. Der Friedenauer Lokal-Anzeiger merkte später zu Steinbrucker an, dass er in mehrfach anerkannter, baukünstlerisch und städtebaulich vorbildlicher Weise in der Errichtung der Häuser Stubenrauchstraße 9, Goßlerstraße 24 und 25, Kaiserallee 82, 81 und 79a gezeigt hat, wie tiefgehende Baublöcke in praktischer und schönheitlicher Weise aufgeteilt werden können.

 

Die Datierung für das Haus Stubenrauchstraße Nr. 3 wird mit dem Jahr 1908 angegeben. Arthur Raubert und Franz Peter Steinbrucker (1874-1918) lieferten den Entwurf, traten gemeinsam als Bauherren auf und waren Eigentümer. Mit ihrem zweiten Bau in der Stubenrauchstraße Nr. 9 ging es lange nicht voran. Von 1907 bis 1910 ist es als Baustelle deklariert. 1911 wird als Eigentümer der Bauunternehmer Bahr genannt, 1912 ist es eine Administration. 1913 ist alles geklärt. Raubert mit Wohnung in der Kaiserallee Nr. 81 bleibt bis 1920 Eigentümer von Stubenrauchstraße Nr. 3. Steinbrucker übernimmt das Anwesen Stubenrauchstraße Nr. 9 und wartet im Erdgeschoss mit Friseur Ockert, Putzhandlung von Hedwig Temmel und Verlagsbuchhandlung Weicher auf. Am 4. September 1918 stirbt Franz Peter Steinbrucker nach längerem Leiden im Alter von 44 Jahren. Er hinterlässt die 32-jährige Ehefrau Dr. phil. Charlotte Steinbrucker und den 1909 in Friedenau geborenen neunjährigen Sohn Franz Theodor. Bereits 1922 verkauft die Witwe das Anwesen an den Fabrikbesitzer B. Bloch. Mutter und Sohn bleiben als Mieter.

 

Charlotte Steinbrucker, dies sei mit aller Vorsicht mitgeteilt, müsste am 2. Juni 1886 in Insterburg/Ostpreußen geboren worden sein. Sie besuchte das Lehrerinnenseminar in Königsberg und studierte dann Kunstgeschichte, Deutsche Literatur und Philosophie in Berlin. 1914 promovierte sie mit einer Arbeit über Lavaters Physiognomische Fragmente im Verhältnis zur bildenden Kunst. Nun arbeitet sie bei den Staatlichen Museen (1921-1925), der Staatsbibliothek (1926), dem Rauch-Schinkel-Museum (1927), wird vereidigte Sachverständige am Kammergericht, und gibt den Briefwechsel von Daniel Chodowiecki mit seinen Zeitgenossen heraus (1927). Sie schreibt kunsthistorische Beiträge für die Zeitschrift Der Kunstwanderer, darunter über Französische Zeichnungen im Besitz der Stadt Schöneberg, die in den Besitz der Kunstdeputation des Bezirksamts Berlin-Schöneberg gelangt sind. Von 1939 bis 1945 ist Charlotte Steinbrucker Mitarbeiterin der Reichstauschstelle in der Preußischen Staatsbibliothek Unter den Linden, wohl damit beschäftigt, in den Bibliotheken doppelt vorhandene Bücher auf andere Bibliotheken zu verteilen. Wie es danach weiterging, bleibt unklar. Es mag sein, dass sie nach dem Zweiten Weltkrieg bei ihrem Sohn Franz Theodor Steinbrucker Südwestkorso Nr. 14 wohnte.  Charlotte Steinbrucker soll am 8. April 1965 in Berlin verstorben sein.

 

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Französische Zeichnungen im Besitz der Stadt Schöneberg
Von Dr. Charlotte Steinbrucker
Zeitschrift Der Wanderer, 1927-1928

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Stubenrauchstraße 12. Entwurf Architekt Bruno Schneidereit

Stubenrauchstraße Nr. 12

Entwurf Architekt Bruno Schneidereit, 1908

 

 

In Vorbereitung

Stubenrauchstraße 16, 1954. Sammlung Staudt, Museum Schöneberg
Stubenrauchstraße Nr.16
 

Fotografie gestapelter Trümmer auf dem Gelände der Stubenrauchstraße 16, aufgenommen von Herwarth Staudt am 5. April 1954 im Auftrag des Baulenkungsamtes Schöneberg.

 

 

Weiteres in Vorbereitung

Stubenrauchstraße Nr. 21

Baby-Lichtspiele

Einbau Werner Forth 1952

156 Plätze 1952-1969

 

Gebäude erhalten, Kino zerstört. 1952 öffnen die Baby-Lichtspiele ihre Pforten, um in den nun umgestalteten ehemaligen Restaurationsräumen neueste Kinofilme zu zeigen. Schaukästen flankieren den risalitartig vorgezogenen Eingang, den eine Ankündigungstafel überfängt. Auf dem vorkragenden Dach leuchtet in Schreibschrift der Name des Kinos. Treppenstufen führen den Besucher durch zwei Glasschwingtüren in den kleinen Kassenraum, den nur eine eingestellte Wand vom Saal trennt. Der parallel zur Straße verlaufende Zuschauerraum zeichnet sich durch einen unregelmäßigen Grundriss aus, dem sich die Bestuhlung anpaßt.TK

Kapelle Friedhof Stubenrauchstraße. Foto Hahn & Stich, 2007

Stubenrauchstraße Nr. 43-45

Friedhof

 

Ausführlicher Beitrag unter dem Menüpunkt Friedhof Stubenrauchstraße

Comedian Harmonists, 1930

Stubenrauchstraße Nr. 47

Comedian Harmonists

 

Am Haus Stubenrauchstraße Nr. 47 gibt es eine Berliner Gedenktafel: In einer Mansarde dieses Hauses wurden zur Jahreswende 1927/28 auf Initiative von Harry Frommermann mit Robert Biberti, Erwin Bootz, Erich Collin, Roman Cycowski und ,Ari‘ Leschnikoff die ‚Comedian Harmonists‘ gegründet. Das weltberühmte Vokalensemble wurde 1935 durch die erzwungene Emigration der drei jüdischen Mitglieder getrennt.

 

Korrekt ist dieser Text nicht. Das erfuhren die Berliner am 6. September 1977 im Renaissance-Theater. Während der 27. Berliner Festwochen hatte Walther Schmieding (1928-1980), der Vater des Kulturmagazins aspekte, zum Gespräch über die Zwanziger Jahre gebeten. Im Zeugenstand auf der Bühne fanden sich ein: Intendant Wolfgang Stresemann, Journalistin Gabriele Tergit, Liedtexter Max Colpet, Tänzerin Valeska Gert, Schauspielerin Alexa von Boremski, Musikkritiker. H. H. Stuckenschmidt, Kabarettist Werner Finck, Schauspielerin Käte Haack, Komponist Mischa Spoliansky, Schriftsteller Axel Eggebrecht und der Comedian Harmonists Erwin Bootz. Und unten im Zuschauerraum waren dabei Margo Lion, Blandine Ebinger, Theo Lingen, Hanne Wieder, Hanne Hiob, Marianne Hoppe, Kurt Hübner, Kurt Raeck, Friedrich Luft, Hans Mayer und viele andere. Sie alle sind nicht mehr.

 

Bootz erzählte vom Zustandekommen der Comedian Harmonists. Auf Grund der im Berliner Lokal-Anzeiger erschienenen Annonce, Achtung. Selten. Tenor, Bass (Berufssänger, nicht über 25), sehr musikalisch, schönklingenden Stimmen, für einzig dastehendes Ensemble unter Angabe der täglich verfügbaren Zeit gesucht, hatten sich über 70 Bewerber am 29. Dezember 1927 zu einem Vorsingen in der V. Etage der Stubenrauchstraße Nr. 47 in Berlin-Friedenau bei Harry Frommermann eingefunden.

 

Übrig blieb – außer Frommermann – einzig Robert Biberti, der wenig später Roman Cycowski und Ari Leschnikoff heranschleppte. Anfang März wurde Erwin Bootz von Ari Leschnikoff gefragt, ob ich nicht Lust hätte, mitzumachen bei einem merkwürdigen Musik-Ensemble. Irgendwann an einem Mittag, ich habe noch geschlafen, kam er dann an und schleppte mich mit in eine Wohnung, und dort traf ich sie, Frommermann, Cycowski und Biberti. Die erste Probe dieser Formation fand am 16. Januar statt. Am 1.April 1928 gründeten sie eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts unter dem Namen Melody Makers. Dann entdeckte der Regisseur Erik Charell das Vokal-Ensemble. Am 1. September 1928 hatten sie unter dem Namen Comedian Harmonists ihr Debüt im Großen Schauspielhaus. Obwohl sie in der Revue Casanova nur in den Zwischenakten auftraten, wurden sie über Nacht weltberühmt. Zwischen 1928 und 1935 entstanden bei Electrola 69 Platten, darunter 1930 die Schlager Ein Freund, ein guter Freund, Veronika, der Lenz ist da, Wochenend und Sonnenschein, Ich hab’ für Dich ‚nen Blumentopf bestellt. 1932 folgten De Schöne Isabella aus Kastilien, 1934 Mein kleiner grüner Kaktus und In der Bar zum Krokodil.

 

Dann kamen die Briefe vom 22. Februar 1935 an die Arier Biberti, Bootz und Leschnikoff: Sie werden hiermit auf Ihren Antrag als Mitglied der Reichsmusikerschaft in die Reichsmusikkammer aufgenommen. Die Aufnahme der drei nichtarischen Angehörigen der ‚Comedian Harmonists’ habe ich abgelehnt. Diese haben dadurch das Recht auf Berufsausübung verloren. Damit ist ihnen die Möglichkeit genommen, noch weiterhin mit diesen Nichtariern zu musizieren. Jedoch bleibt es Ihnen unbenommen, mit anderen arischen Musikern nach Zulegung eines deutschen Namens anstelle der Bezeichnung ‚Comedian Harmonists’ Ihre musikalische Tätigkeit auszuüben.

 

Die Nichtarier Collin, Cycowski und Frommermann erhielten auch ihre amtlichen Schreiben: Ihr Antrag auf Aufnahme in die Reichsmusikkammer wird abgelehnt. Gründe: Gemäß § 10 der Durchführungsverordnung zum Reichskulturkammergesetz vom 1.11.1933 kann die Aufnahme in die Reichskulturkamme abgelehnt werden, wenn Tatsachen vorliegen, aus denen sich ergibt, daß der Antragsteller die für die Ausübung seines Berufes erforderliche Zuverlässigkeit und Eignung nicht besitzt. Nach den getroffenen Feststellungen kann nicht angenommen werden, daß Sie die erforderliche Zuverlässigkeit im Sinne dieser Vorschrift besitzen. Mit dieser Entscheidung verlieren Sie das Recht zur Berufsausübung.

 

Das letzte gemeinsame Konzert des Vokalsextetts fand im Februar 1935 im norwegischen Fredriksstadt statt – mit dabei: Ari Leschnikoff (1897-1978) 1. Tenor, Erich A. Collin (1899-1961) 2. Tenor, Harry Frommermann (1906-1975) 3. Tenor, Roman Cycowski (1901-1998) Bariton, Robert Biberti (1902-1985) Bass und Erwin Bootz (1907-1982) Pianist. Die Nichtarier gingen, die Arier blieben, und gründeten das Meistersextett mit dem Zusatz früher Comedian Harmonists. Der Niedergang des Sextetts war dennoch nicht mehr aufzuhalten. Spannungen innerhalb der Gruppe, vor allem mit Robert Biberti, die noch 1977 während der Vorbereitungen für die Berliner Festwochen spürbar waren, führten zum Ausscheiden von Erwin Bootz und Ari Leschnikow.

 

1941 wurde das Meistersextett verboten, weil die Darbietungen des Ensembles nicht geeignet sind, den Wehrgedanken im deutschen Volk zu stützen. Das endgültige Ende der Comedian Harmonists. Erwin Bootz blieb der Mann am Klavier, am Schauspielhaus Bochum zum Beispiel, wo er für Peter Zadek so kongenial die Musik für die Revue Kleiner Mann, was nun? von Tankred Dorst nach dem Roman von Hans Fallada arrangierte – ein Stück Theatergeschichte.

 

 

Ein denkwürdiger Abend: Der 6. September 1977 im Renaissance-Theater. Auf dem Foto von links Wolfgang Stresemann, Gabriele Tergit, Max Colpet, Walther Schmieding, Valeska Gert, Alexa von Boremski, H. H. Stuckenschmidt, Werner Finck, Erwin Bootz, Käte Haack, Mischa Spoliansky und Axel Eggebrecht. Foto Erika Rabau, 1977

Stubenrauchstraße Nr. 48

Baudenkmal Mietshaus

1910/11

Entwurf Maurermeister & Architekt Albert Teske

Ausführung & Bauherr Architekt Otto Völker

 

Das viergeschossige Haus Stubenrauchstraße Nr. 48 schließt im Norden direkt an das Haus Nr. 47 an. Es teilt an seiner Südseite einen Bauwich mit dem Nachbarhaus Nr. 49. Beide Häuser mit dem Bauwich in der Mitte bilden den Point-de-vue der Eschenstraße, die hier in die Stubenrauchstraße einmündet. Die symmetrische Fassade wird von einem Eingangsvorbau mit seitlich angeordneten Balkons auf Pfeilern, einem darüber auskragenden, breiten Erkerblock mit seitlichen Loggienbalkons und einem erhöhten Dachpavillon mit Auslucht bestimmt. Im dritten Obergeschoß ist in den Erkerblock eine Loggia mittig eingeschnitten. Die Fassade ist sparsam dekoriert: am Erker im ersten Obergeschoß mit Girlanden, im zweiten Obergeschoß mit Zierfeldern und darüber einem Blechdach. Topographie Friedenau, 2000

Stubenrauchstraße 49. Foto Hahn & Stich

Stubenrauchstraße Nr. 49

 

Im Jahr 2000 verkündete die Topographie Friedenau, dass der Architekt Paul Jatzow (1875-1940) das fünfgeschossige Mietshaus Stubenrauchstraße Nr. 49 in den Jahren 1910-1911 erbaut hat. Beschrieben wurde die weitgehend symmetrische Fassade. Beiderseits der Mittelachse ist im ersten Obergeschoss ein Erker mit seitlichen Loggien angeordnet, der nördliche ist durch ein steiles Querdach mit einer Giebelauslucht überhöht, der im vierten Obergeschoss einen malerischen Ziegelbehang zeigt. In der Mittelachse umkränzt eine Girlande die Fenster im zweiten und dritten Obergeschoss. Den Schlußstein über dem Eingang schmückt eine Halbfigur in Relief: ein Putto mit Blumen im Schoß. Zweifel waren angebracht, da im Adressbuch von 1912 für Stubenrauchstraße Nr. 49 die Architekten F. Ringel und W. Stüssel als Eigentümer eingetragen waren und das Haus bereits von 14 Parteien bezogen war.

 

Im Jahr 2022 verkündet das Landesdenkmalamt Berlin zur Stubenrauchstraße Nr. 49 Entwurf & Ausführung & Bauherr W. Stüssel & Franz Ringel, Datierung 1910-1911 – liefert aber gleichzeitig die Beschreibung von 2000 mit, wonach der Architekt Paul Jatzow dieses Haus 1910-1911 erbaut hat. Was stimmt denn nun, Jatzow oder Stüssel & Ringel?

 

Am 5. November 1909 hatte Friedenaus Amtsvorsteher mitgeteilt, dass die im hiesigen Amtsbezirk gelegene Straße 13, Verbindungsstraße zwischen Laubacher Straße und Südwestkorso (am Friedhof) den Namen Offenbacher Straße, die Straße 14, Verbindungsstraße zwischen Laubacher Straße und Südwestkorso (nahe der Taunusstraße), den Namen Deidesheimer Straße erhalten hat. Nicht mitgeteilt wurde, dass die Grundstücke Nr. 1-6 und Nr. 25-29 zu Friedenau und Nr. 7-24 zu Wilmersdorf gehören. 1910 waren Eigentümer von Deidesheimer Straße Nr. 1 Bauführer Richard Zimmermann aus Wilmersdorf, Nr. 2-6 und 25-28 Terraingesellschaft Berlin-Südwesten und Nr. 29 Zimmermeister August Kirschke aus Rixdorf. Dieser Umstand führte in Friedenau, Schöneberg und Wilmersdorf zu Diskussionen. Beklagt wurde, dass ein sehr großer Teil der Besitzer Architekten und Terraingesellschaften seien, welche den unbebauten Grund und Boden kaufen, Häuser nur zum Zwecke des Wiederverkaufs bauen und von denen kaum die Hälfte hier wohnen.

 

Der Architekt Franz Ringel wohnte 1910 in O112, Wismarplatz Nr. 1. Von Interesse könnte sein, dass es auch noch den Architekten Rudolf Ringel gab, der ein Atelier für Architektur und Bauausführung in NO43, Neue Königstraße 74, unterhielt – und schließlich der Architekt Wilhelm Stössel aus der Waitzstraße in Charlottenburg. Deidesheimer Straße Nr. 2 war 1910 als Baustelle deklariert. 1912 waren die Architekten Franz Ringel und Wilhelm Stössel Eigentümer der Häuser Deidesheimer Straße Nr. 2 und schließlich auch der Stubenrauchstraße Nr. 49. Ihr Vorgarten und die Balkongestaltung ihres Hauswarts Baumgarth wurden 1912 vom Verein der Gartenfreunde prämiert. Weitere Bauten von Ringel & Stössel sind nicht bekannt.

 

Stubenrauchstraße 51-52, 1953. Sammlung Staudt, Museum Schöneberg

Stubenrauchstraße Nr. 51-52

 

Fotografie des zerstörten Eckhauses in der Stubenrauchstraße 51-52 (heute Stubenrauchstraße 51) Ecke Taunusstraße 24, aufgenommen von Herwarth Staudt am 14. März 1953 im Auftrag des Baulenkungsamtes Schöneberg.

 

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Stubenrauchstraße 55, 1953. Sammlung Staudt, Museum Schöneberg
Stubenrauchstraße Nr. 55, 1953
 
 

Fotografie gestapelter Trümmer auf dem Gelände der Stubenrauchstraße 55/56, aufgenommen von Herwarth Staudt am 20. September 1950 im Auftrag des Baulenkungsamtes Schöneberg.

 
 
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Stubenrauchstraße 59
Stubenrauchstraße Nr. 59
 
 
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Stubenrauchstraße 64, 1954. Sammlung Staudt, Museum Schöneberg
Stubenrauchstraße  Nr. 64
 

Fotografie gestapelter Trümmer auf dem Gelände der Stubenrauchstraße 64 Ecke Schwalbacher Straße 15, aufgenommen von Herwarth Staudt am 25. April 1954 im Auftrag des Baulenkungsamtes Schöneberg.

 
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